Wird aus den gefundenen Traubenkernen bald eine neue Rebsorte entstehen? Foto: IAA
Es ist die am besten erhaltene Niederlassung der Nabatäer. Sie war etwa 1000 Jahre lang bewohnt und wurde auch noch von den Byzantinern genutzt. König Obodas II. gab ihr den Namen, er wurde dort auch begraben.
Die Stadt lag auf der Gewürz- und Weihrauchroute zwischen Persien und dem Mittelmeer. Ihre Blütezeit erlebte sie in der byzantinischen Epoche. Das Erdbeben von 630 n. Chr. und die Eroberung durch arabische Stämme sechs Jahre später führten zum Verfall der Stadt.
Die israelische Altertumsbehörde führte nun in Zusammenarbeit mit der DePaul University Chicago und der Har HaNegev-Feldschule eine Ausgrabung durch. Dabei stieß man in einer der in die Felsen gehauenen Höhlen auf eine meterdicke Schicht organischen Materials. Offenbar haben dort einst Mönche gelebt und in diesem Teil der Höhle Tiere gehalten.
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