Doch nicht nur das für Tiere attraktive Klima trägt zur Artenvielfalt bei, auch die geographische Brücke zwischen den Kontinenten spielt eine große Rolle, denn Israel liegt mitten zwischen Asien, Afrika und Europa.
Die biblischen Geschichten verraten uns, welche Tierarten früher einmal im Gelobten Land gelebt haben. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren im Landstreifen zwischen Mittelmeer und Jordanfluss syrische Braunbären, Geparde und arabische Kropfgazellen zuhause. Kaukasische Hirsche und asiatische Löwen waren bereits wenige Jahrhunderte zuvor ausgestorben. So auch das nordöstliche Nilkrokodil, das vor über 200 Jahren ausgerottet wurde.
In der Judäischen Steinwüste zwischen Jerusalem und dem Toten Meer sind heute immer noch einige Leoparden zu sehen. Zudem hat der nubische Steinbock, den man in der Gegend von Ein Gedi entdecken kann, den Wandel der Zeit in Eretz Israel überlebt. Übrigens gibt es in Israel 34 verschiedene Fledermausarten. Knapp 700 Fischarten tummeln sich im Mittelmeer...
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