Der ehemalige Verteidigungsminister Moshe Yaalon konzipierte sie als Nichteinmischung in den syrischen Konflikt, so lange die von Yaalon festgelegten „roten Linien” nicht überschritten würden. Schon bei der Herzliah-Konferenz im Juni 2015 war bei ihm herauszuhören, dass es diesbezüglich Kooperationen und Verständigungen mit sunnitischen Instanzen gab. Syrische Aktivisten wie Fahd al-Masri und Offiziere, die zu den Rebellen übergelaufen waren, traten in Kontakt mit Israel. Manche traten offen für Kooperation auf unterschiedlichen Ebenen ein, der höchstrangige unter ihnen war der Brigadegeneral Nabil Al-Dandal. Es gab Treffen von syrischen Oppositionellen und Israelis, zum Beispiel waren Azzam Zeitun und Kamal Al‑Labwani in Israel. Nach einer längeren Periode, in der Israel den Transport syrischer Verletzter – Kämpfer und Zivilisten – in israelische Krankenhäuser gestattete, wurde nun in der Nordkommandantur der israelischen Armee eine Einheit ins Leben gerufen, die für zivile Hilfe für die Syrer zuständig ist.
Je mehr sich die russische Einmischung in Syrien verstärkte, desto klarer wurde Israel, dass seine Politik der „roten Linien” zu Zusammenstößen...
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