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MitgliederDie Straße zum Scopusberg

„Die Straße zum Scopusberg ist frei!“ Als ich 1967 am zweiten Tag des Sechstagekrieges diese Meldung hörte, musste ich an jenen furchtbaren Tag denken, an dem 19 Jahre zuvor genau dort Ärzte, Krankenschwestern, Patienten und Wissenschaftler der Hebräischen Universität vor meinen Augen hingemetzelt worden waren.

Shaarei Zedek Hospital Foto: Dov Eilon Foto: Dov Eilon

Die britische Polizei hatte damals zugesichert: „Die Straße ist frei.“ Aber es starben 79 Menschen, darunter mein guter Freund Avraham (Albert) Soffer von der Zentrale der Jüdischen Brigade. Der 13. April 1948 ging als „Tag des Hadassah-Konvoi-Massakers“ in die Geschichte ein.

 

Es war nicht das erste Massaker, das ich miterleben musste. Ungefähr gleich viele Menschen starben im August 1929 beim Massaker von Hebron, ich war dreieinhalb Jahre alt. Vor meinem geistigen Auge sehe ich bis heute das Bild, wie ich an der Ecke unserer Straße in Romema stehe und die Hand meines Großvaters halte, der sich aufgeregt mit zwei oder drei Erwachsenen unterhält. Ich erinnere mich, dass im Nachbarhaus zwei britische Polizisten stationiert waren, die ab und zu auf eine Tasse Tee bei uns hereinschauten.

 

Zu dieser Zeit war Romema noch...

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Patrick Callahan

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