Dieses Projekt wurde 1999 von den Archäologen Gabriel Barkay und Zachi Dvira initiiert. Die private Initiative hat seitdem Tonnen von Erde durchsiebt, welche Moslems illegal aus dem Innern des Tempelbergs gefördert und achtlos abgekippt haben. Den Moslems geht es darum, Relikte des Tempels verschwinden zu lassen.
Dvira weiß zu berichten, dass von den bisher 200.000 freiwilligen Helfern des Tempelberg-Siebprojekts etwa 60.000 Christen waren – Katholiken, Protestanten und Evangelikale aus aller Welt, sogar aus China, Singapur und afrikanischen Ländern.
Aufgrund fehlender Geldmittel ruht das Projekt zur Zeit. Als ich Dvira fragte, ob das Projekt finanzielle Hilfe von Christen annehmen würde, antwortete er mit einem entschiedenen „Ja“. Er kann sich sogar vorstellen, dass Moslems am Tempelberg-Siebprojekt mitwirken. Um alles vorhandene Material zu sichten, wären noch vier weitere Jahre Siebarbeit erforderlich, hinzu kommt die langwierige Analyse der Funde.
Dvira schätzt, dass man acht Bücher publizieren müsste, um über alle Funde zu berichten, unter denen sich auch absolut einmalige Artefakte befinden. Das Siebprojekt besitzt bereits jetzt die weltweit größte Sammlung byzantinischer...
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