Religion

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MitgliederDas Leid mit der Furcht

In Jesaja 51,7 fordert Gott uns auf: „Hört auf mich! Fürchtet euch nicht! – al-tireh! – Fürchtet euch auch nicht vor den Schmähreden der Menschen; erschreckt nicht, wenn sie euch verhöhnen“.

Foto: Roni Schutzer/Flash90

Auf einen Nenner gebracht heißt das: Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist unsere eigene Furcht. Man sagt, das Herz ist der Sitz der Furcht. Nein, der Sitz der Furcht ist unser Verstand und unsere Eitelkeit, denn unser Verstand glaubt immer, dass wahr ist, was er fürchtet und unsere Eitelkeit hat Angst, dass Leute schlecht über uns reden. Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in der Gefahr und der Mutige nach der Gefahr. Damit ist die Furcht schrecklicher als die Gefahr selbst. Wer Furcht hat, verrät damit, dass er keinen Glauben hat, denn hätte er Glauben, würde Gottes Imperativ: „Fürchte dich nicht!“ seine Furcht in Mut verwandeln, denn Gottes Wort ist heute genauso allmächtig wie es bei der Schöpfung war als Gott sprach „Es werde!“ und „Es ward!“

Es gibt Menschen, die fürchten sich vor der Erinnerung. Das sind Narzissten, die nicht an die unschönen Seiten ihres Lebens erinnert werden möchten und daher alle Makel aus ihrer Vergangenheit wegretuschieren wollen. Und es...

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Patrick Callahan

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