Das Leid mit der Furcht

Roni Schutzer/Flash90

In Jesaja 51,7 fordert Gott uns auf: „Hört auf mich! Fürchtet euch nicht! – al-tireh! – Fürchtet euch auch nicht vor den Schmähreden der Menschen; erschreckt nicht, wenn sie euch verhöhnen“.

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Auf einen Nenner gebracht heißt das: Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist unsere eigene Furcht. Man sagt, das Herz ist der Sitz der Furcht. Nein, der Sitz der Furcht ist unser Verstand und unsere Eitelkeit, denn unser Verstand glaubt immer, dass wahr ist, was er fürchtet und unsere Eitelkeit hat Angst, dass Leute schlecht über uns reden. Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in der Gefahr und der Mutige nach der Gefahr. Damit ist die Furcht schrecklicher als die Gefahr selbst. Wer Furcht hat, verrät damit, dass er keinen Glauben hat, denn hätte er Glauben, würde…

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