Die Einwohner wandten sich nach der Attacke an die Palästinensische Autonomiebehörde und baten dringend um Schutz. Doch die bewaffneten Angreifer stehen offensichtlich unter Aufsicht der Autonomiebehörde.
Die Tageszeitung Jerusalem Post und andere Medien berichteten über den Angriff auf Jifna. Auslöser war eine Auseinandersetzung zwischen einer christlichen Frau und dem Sohn eines prominenten Beamten der herrschenden Fatah-Fraktion. Die Frau berichtete, sie und ihre Kinder seien von dem Mann belästigt worden, worüber sie sich bei der palästinensischen Polizei beschwerte.
Die Palästinensische Autonomiebehörde wird von der Fatah unter Mahmud Abbas beherrscht. Die Beschwerde der christlichen Frau bei der Polizei hatte eine gegenteilige Wirkung. Am nächsten Tag tauchten bewaffnete Fatahmitglieder in Jifna auf, darunter sollen sogar Polizisten gewesen sein. Sie feuerten hunderte Male in die Luft, warfen Molotowcocktails, fluchten und verwüsteten öffentliches Eigentum. Einige der Angreifer, die von dem Vater des angeschuldigten Mannes angeführt wurden, riefen lautstark nach Wiedereinführung der Dschizya-Steuer. Diese Steuer wird im Sinne der Scharia Christen und Juden auferlegt, die dafür wiederum den Schutz muslimischer Behörden erhalten. Dem islamischen Gesetz zufolge können...
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