In dieser Woche wird im Gazastreifen an den 51. Jahrestag des Sechstagekrieges gedacht. Dieser Tag wird „Der Naksa Tag“ Tag genannt, er erinnert an die israelischen Eroberungen des Gazastreifens und von Judäa und Samaria.
(Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)
Auf israelischer Seite erwartet man daher eine neue Welle der Gewalt am Grenzzaun zum Gazastreifen. Die Hamas hat angeordnet, die Demonstrationen für diesen Tag, den 5. Juni, auf den kommenden Freitag zu verschieben. Die Organisatoren des „Naksa-Tages“ sagten, dass man den Tag zusammen mit dem ebenfalls am Freitag im Iran stattfindenden „Jerusalem Tag“ begehen wolle. Allerdings könnte es auch sein, dass die Hamas einfach abwarten will, ob es in den nächsten Tagen vielleicht doch noch zu einem offiziellen Waffenstillstand mit Israel kommen wird.
Auf Seiten israelischer Sicherheitsoffiziere ist man dennoch der Ansicht, das sich trotz der Verlegung des „Naksa Tages“ auf Freitag mehrere tausend Unruhestifter an dem Grenzzaun versammeln werden, um sich mit der israelischen Armee auseinanderzusetzen und den Zaun zu durchbrechen.
Die israelische Armee schätzt, dass mindestens 5000 „Demonstranten“ sich an sechs verschiedenen Stellen an der Grenze versammeln werden. Daher wurden weitere Einheiten der Armee an die Grenze und nahe gelegenen Städte zur Verstärkung gebracht.
Drachen-Terror: Großes Feuer nahe der Hochschule Sapir
In der Nähe der Sapir-Hochschule im Landkreis Shaar Hanegev ist es wegen weiterer Feuerdrachen zu einem Großbrand gekommen. Zahlreiche Kräfte der Feuerwehr konnten die Kontrolle über das feuer gewinnen, doch der gesamte Hochschul-Komplex wurde von einer schwarzen Rauchwolke eingehüllt. Verletzte hat es zum Glück nicht gegeben. Der Unterricht konnte fortgeführt werden.




