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Verlässt Trump Syrien?

In Israel macht man sich Sorgen, dass US-Präsident Trump bald, wie angekündigt, mit dem Abzug der amerikanischen Truppen aus Syrien beginnen wird. Der Befehlshaber des amerikanischen Zentralkommandos war am Montag in Israel, um zu beruhigen. Derweil kündigt Russland Waffenhilfe für das syrische Regime an.

Der öffentliche israelische Rundfunk KAN berichtete, dass man zur Zeit in Israel besorgt sei, dass Präsident Donald Trump Pläne umsetzen wird, die beinhalten, amerikanische Truppen, welche in Syrien stationiert sind, abzuziehen.
General Joseph Votel, Oberhaupt des Zentralkommandos der Vereinigten Staaten (CENTCOM), das für die amerikanische Aktivitäten im Nahen Osten verantwortlich ist, war am Montag in Israel, wo er sich mit verschiedenen Verteidigungsoffiziellen zu Gesprächen traf.

Laut einer diplomatischen Quelle war der Zweck des Besuchs, ein Signal der Bestätigung an Israel zu senden und zu signalisieren, dass die Amerikaner keine sofortigen Pläne haben, sich aus Syrien zurückzuziehen. Außerdem solle Israel gewiss sein, dass Amerika fortfahren werde, Israel bei jeder Aktion, die dem Schutz seinem Grenzschutz dient, zu unterstützen.

US-Präsident Trump sagte am Donnerstag, dass Amerika sehr bald aus Syrien verschwunden sein werde. Die amerikanische militärische Präsenz in Syrien war gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) gerichtet.

Am 7. April gab es einen Anschlag auf den syrischen Ort Douma, welcher nach Angaben westlicher Mächte Chlorgas und Sarin- Gas beinhaltete und mehr als 70 Zivilisten tötete. Rebellische Truppen in Douma, sowie auch die USA, die meisten NATO- Staaten und die EU machten das syrische Militär für den Anschlag verantwortlich während Syrien und Russland die Ereignisse verleugneten.

Eine Woche später schlossen sich die USA, Frankreich und Großbritannien zu einer gemeinsamen Reihe von Luftangriffen auf Syrien zusammen.

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, gab nach den Luftangriffen ein Statement ab, in dem er sagte, er habe Trump überzeugt, die amerikanische Anwesenheit in Syrien langfristig beizubehalten.

Das Weiße Haus hingegen spielte Macrons Statement herunter. Trump wolle die amerikanischen Truppen in Syrien nach wie vor so schnell wie möglich nach Hause zurückkehren sehen.

Russland: Abwehrraketen für Syrien

Unterdessen teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass man sehr bald damit beginnen würde Luftabwehrsysteme für das Regime in Syrien bereitzustellen. Dabei wurde nicht gesagt, um was für ein System es sich dabei handeln würde. Es werde von russischen Experten betrieben werden.

Seit dem Luftangriff des Westens in Syrien erklärte Russland, dass es S-300 Luftabwehrraketen an Syrien liefern werde, was in Israel mit großer Besorgnis aufgenommen wurde. Es wurde damit gedroht, dass Israel es nicht zulassen werde, dass sich diese Raketen in den Besitz der Syrer befinden würde.

Archivbild: Blick nach Syrien von der israelischen Grenze aus (Foto: Flash90)

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Patrick Callahan

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