Viele waren der Ansicht, dass die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump den Friedensprozess schädigen und damit auch den jüdischen Staat verletzen würde.
Dabei handelt es sich um eine „Panikmachertaktik“, die schon lange benutzt wurde, um Israel dazu zu bringen, seine historischen Ansprüche und roten Linien aufzugeben.
Doch das kaufen die Israelis nicht mehr.
Die monatliche Umfrage des Friedensindex des Israel Democracy Institute, die diese Woche veröffentlicht wurde, ergab, dass eine feste Mehrheit der israelischen Juden der Meinung ist, dass Trump die Anlegen Israels wirklich versteht und dem jüdischen Staat hilft, trotz der zum Teil hysterischen Reaktionen auf der anderen Seite.
Der Umfrage zufolge glauben 65 Prozent der israelischen Juden, dass Trumps Erklärung von Jerusalem im Interesse Israels sei. Ungefähr der gleiche Prozentsatz der israelischen Araber sagte genau das das Gegenteil.
Eine starke 59-Prozent-Mehrheit der israelischen Juden sagte, dass Trump im Allgemeinen die Interessen Israels verstehe und zu seinem Vorteil handele.




