In Israel war man über die Nachricht begeistert, dass Guatemala sich entschlossen hatte, den Vereinigten Staaten zu folgen und ebenfalls die Verlegung ihrer Botschaft nach Jerusalem zu planen.
Nachdem Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Guatemala für diesen mutigen Schritt dankte, sagte er, dass das mittelamerikanische Land nicht das letzte sein würde, dass seine Botschaft nach Jerusalem verlege.
„Ich sagte vor kurzem, dass es weitere Läbder gegeen würde, die Jerusalem anerkennen und ihre Botschaften dorthin verlegen würden“, sagte Netanjahu. „Und ich sage es noch einmal: Es werden weitere Länder folgen, dies ist erst der Anfang.“
Kurz darauf erzählte die stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotvely dem israelischen Radio, das die Worte Netanjahus bereits wahr werden worden mindestens 10 Länder würden darüber sprechen, ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen. Dabei ging sie nicht in die Details, um welche Länder es sich handelt, doch es wird erwartet, das Honduras das nächste Land sein wird, eine Verlegung der Botschaft anzukündigen.
Wie Guatemala, hat sich das benachbarte Honduras in den letzten Jahren Israel sehr angenähert und der Präsident, Juan Orlando Hernandez, hatte einige Zeit in Israel verbracht und ist ein Absolvent der israelischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit (Israel’s Agency for International Development Cooperation).
Guatemala wie auch Honduras waren unter den 9 Staaten, die bei der Abstimmung der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Verurteilung der amerikanischen Anerkennung Jerusalems mit Nein gestimmt hatten.
Archivbild: Netanjahu empfängt den Präsidenten von Honduras Juan Orlando Hernandez in Jerusalem am 29. Oktober 2015 (Foto: Kobi Gideon/GPO)




