Ein arabischer Einwohner von Hebron in Judäa wurde am Dienstagmorgen verhaftet, nachdem er versucht hatte, ein Messer in das Grabmal der Patriarchen, die Machpela-Höhle, zu schmuggeln.
Ein 15-jähriger arabischer Junge erweckte an einem Kontrollpunkt vor der Machpela-Höhle den Verdacht der dort stationierten Grenzschutz-Polizisten. Der Verdächtige näherte sich dem Kontrollpunkt an einem der Eingänge zum Grab der Patriarchen, aber bevor er in den Komplex eintreten konnte, wurde der von den Polizisten darum gebeten, sein Hemd zu heben.
Dabei entdeckten sie den Griff eines Messer, das der junge Mann verborgen hatte, und befahlen ihm, sich zu ergeben. Der Verdächtige zog das Messer, konnte aber verhaftet werden, nachdem die Grenzschutz-Polizisten ihre Waffen zogen und ihre Forderung wiederholten, dass er sich ergebe. So konnte der junge Verdächtige gewaltlos festgenommen werden, ohne das Schüsse fielen. Niemand wurde verletzt.
In den vergangenen sechs Tagen war dies bereits der dritte Vorfall, bei dem ein Araber sich einem Kontrollpunkt nähert und ein Messer bei sich trägt.
Das beim Verdächtigen gefundene Messer (Foto: Polizeisprecher)




