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Israel Heute Morgen

Das Sommerwetter hat sich stabilisiert, in den letzten Tagen hat es sich so gut wie gar nicht verändert. Und so könnte es auch gerne bleiben. Ein paar Worte und Gedanken über die Meldung vom gestrigen Anschlag in Barcelona, das Tel Aviver Rathaus in den Farben der spanischen Fahne und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!

Das Sommerwetter hat sich stabilisiert, in den letzten Tagen hat es sich so gut wie gar nicht verändert. Und so könnte es auch gerne bleiben. Besonders am Abend ist es seit einigen Tagen recht angenehm, wenn eine leichte Abkühlung zu verspüren ist. Auch über das Wochenende soll das Wetter so bleiben, am Montag können die Temperaturen sogar noch etwas nach unten gehen. Das heißt aber nicht, dass die Klimaanlage jetzt eine Pause einlegen kann. Hier in Modiin werden heute 33 Grad erreicht.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter ohne bemerkenswerte Veränderungen der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Haifa 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.745 m unter dem Meeresspiegel.

Gestern Abend fuhr ich meinen Sohn zum Fitness-Center. Wir haben ihm ein Abo dort gemacht, damit er mit seinen Freunden auch mal etwas anderes machen kann, als vor dem Computer zu sitzen. Nicht, dass er jetzt nur vor dem Bildschirm sitzt, aber dennoch, es gibt noch viele andere Dinge zu machen. Dazu muss ich aber sagen, dass die Idee mit dem Fitness-Center von ihm stammte. Ist auch eine tolle Sache, er kann dort nicht nur trainieren, sondern auch Schwimmen gehen, was besonders jetzt im Sommer sehr erfrischend ist. Früher hatten wir mit der ganzen Familie ein Jahresabo, doch jetzt muss etwas gespart werden, auch sind unserer Kinder nicht mehr Kinder, so dass man leider kein Familien-Abo mehr bekommen kann.

Aber warum erzähle ich Ihnen das? Weil ich gestern nachdem ich meinen Sohn abgesetzt hatte das Radio im Auto angeschaltet hatte. Ich hörte eine Meldung über eine Auto-Attacke. Schon wieder, dachte ich mir, als ein Augenzeuge von dem Anschlag berichtete. Der ganze Bericht hörte sich leider sehr bekannt an, ein Auto raste in eine Menge, es wurde von Toten und vielen Verletzten berichtet. Und dann kam die Überraschung: Der Moderator im Radio bedankte sich bei dem Augenzeugen für seinen Bericht aus Barcelona. Barcelona? Ich war überrascht. Ich dachte die ganze Zeit, der Anschlag hätte sich hier bei uns abgespielt. Denn der Augenzeuge sprach schließlich auf Hebräisch. Dann hörte ich weiter. Eine weitere Israelin wurde befragt. Sie war erst ein paar Stunden vor dem Anschlag in Barcelona eingetroffen, was für ein Empfang. Da kommt man aus Israel, möchte sich von dem alltäglichen Stress erholen, weit weg vom Terror und dann passiert so etwas. 13 Tote und viele Verletzte, furchtbar. Barcelona ist bei den Israelis ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Auch die Eltern eines Freundes unseres Sohns sind gerade dort. Sie schrieben auf Facebook, dass alles in Ordnung sei, sie hätten von dem Anschlag auch nur im Radio gehört.

In Tel Aviv wurde des Rathaus in den Farben der spanischen Fahne beleuchtet. “Welcome to the Club”, eine weitere Fahne in der Sammlung, traurig (Foto: Miriam Alster/Flash90).

Immer, wenn es bei uns einen Terroranschlag gegeben hatte, versuchten die ausländischen Medien einen Grund zu finden, warum der Terrorist den Anschlag ausgeführt hatte. Oft wurde dann Israel als verantwortlich dafür genannt. Aber das ist ja leider nichts Neues. Wer bis jetzt vielleicht noch nicht aufgewacht ist, hat es nach diesem grausamen Anschlag vielleicht endlich verstanden, dass der Terror ein Problem für die ganze Welt geworden ist, niemand ist mehr immun dagegen. Ich wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung.

Gerne würde ich jetzt sagen, dass ich hoffe, dass der Anschlag gestern der letzte Anschlag gewesen ist, doch leider wird er es nicht gewesen sein. Wie schön wäre es, wenn ich mich irren sollte.

Ich wünsche Ihnen trotz allem ein angenehmes Wochenende und einen gesegneten Shabbat. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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