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BDS bemüht sich vergeblich – Wonder Woman im Libanon

Seit April versucht die BDS-Bewegung, den Start des Kinofilms „Wonder Woman“ mit der israelischen Schauspielerin Gal Gadot in libanesischen Kinos zu verhindern. Doch im Libanon laufen bereits Promos für den Film, der ab dem 2. Juni in den Kinos sein wird.

Die BDS-Bewegung im Libanon versucht weiterhin, den Kinofilm „Wonder Woman“ zu boykottieren und den Start in den libanesischen Kinos zu verhindern. Die Hauptrolle spielt die israelische Schauspielerin Gal Gadot, was der Grund für den Aufruf zum Boykott des Films ist.

Am vergangenen Sonntag erschien auf der Facebookseite mit dem Namen „Campaign to Boykott Supporters of Israel – Libanon“ (Kampagne zum Boykott Unterstützer Israels – Libanon) erneut eine Warnung vor dem Film mit der israelischen Schauspielerin. Wegen ihr sei die Vorführung des Films illegal. Auf der Seite wurde auch eine Liste der Kinos im Libanon veröffentlicht, in denen der Film gespielt wird.

Schon im April hatte die BDS-Bewegung einen Brief an das „Büro in Sachen Boykott gegen Israel“ des libanesischen Wirtschaftsministeriums geschickt, in dem erklärt wurde, dass Gal Gadot israelische Schönheitskönigin gewesen sei und in der israelischen Armee gedient habe und öffentlich den letzten Gazakrieg im Jahr 2014 unterstützt hätte.

Allerdings scheinen diese Bemühung bis jetzt erfolglos gewesen zu sein. In den Kinos werden weiterhin Promos für den Kinofilm gezeigt und die Öffentlichkeit wird aufgerufen, sich rechtzeitig Karten für den Film zu bestellen. Auf der Internetseite des libanesischen Senders Al Mayadeen wurde ein Artikel veröffentlicht mit dem Titel „Israelin stürmt Kinos in Beirut“.

Die BDS-Bewegung im Libanon ist gegen jeden Versuch der Normalisierung der Beziehungen zu Israel. So hatte sie auch gegen das belgische Festival für elektronische Musik Tomorrowland protestiert, dass gleichzeitig in 8 Ländern übertragen werden soll, unter anderem im Libanon, Dubai und Israel. Das Festival steht unter dem Motto „Das Schaffen von Brücken zwischen den Völkern von Morgen“.

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Patrick Callahan

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