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Geheimdienst verhindert Terroranschlag am Josefsgrab

Israelische Sicherheitskräfte und der Inlandsgeheimdienst Shin Bet haben einen Terroranschlag am Josefsgrab (Bild) in Nablus vereitelt. Nach offiziellen Angaben wurde eine Terrorzelle zerschlagen, die aus vier Palästinensern bestand. Die Männer wurden festgenommen. Den Ermittlungen zufolge planten sie einen Anschlag auf jüdische Gläubige, die an der Grabstätte beten wollten. Eine Bombe sowie Sturmgewehre wurden von den Terroristen dort versteckt.

Israelische Sicherheitskräfte und der Inlandsgeheimdienst Shin Bet haben einen Terroranschlag am Josefsgrab (Bild) in Nablus vereitelt. Nach offiziellen Angaben wurde eine Terrorzelle zerschlagen, die aus vier Palästinensern bestand. Die Männer wurden festgenommen. Den Ermittlungen zufolge planten sie einen Anschlag auf jüdische Gläubige, die an der Grabstätte beten wollten. Eine Bombe sowie Sturmgewehre wurden von den Terroristen dort versteckt.

Offenbar wurde die Terrorzelle von einem Mitglied des islamischen Dschihad namens Mohammed Darwish geleitet. Das Verhör der Verdächtigen ergab, dass die Zellenmitglieder nicht direkt miteinander in Kontakt standen. Jeder arbeitete für sich und hatte eine spezielle Aufgabe zu erledigen. Dazu zählte der Erwerb der Waffen, die Informationsbeschaffung und die eigentliche Durchführung des Anschlages. Gemäß des Geheimdienstes Shin Bet haben die Verdächtigen zugegeben, am Josefsgrab gewesen zu sein, Informationen gesammelt und an einem „Bombentraining“ teilgenommen zu haben.

Der Shin Bet identifizierte die Verdächtigten als Nasim Damiri (30) aus Tulkarem, ein zuvor inhaftiertes Fatahmitglied, sein Cousin Mohammed Damiri (23) aus Tulkarem, ein palästinensischer Polizist, Yasser Tzarawi (25) aus Nablus, ein bekanntes Hamasmitglied und Adwan Nizal (24) aus Kabatya, ein Angehöriger des Islamischen Dschihad.

Seit dem Brandanschlag auf das Wohnhaus einer palästinensischen Familie, der zwei Tote forderte, ist die Sicherheitslage in den Palästinensergebieten angespannt.

Das Josefsgrab liegt am Stadtrand von Nablus, dem biblischen Sichem. Die Grabstätte zählt zu den heiligsten Stätten des Judentums. Hier sollen der biblische Stammvater Josef und seine Söhne Ephraim und Manasse begraben sein. Nablus gehört zum palästinensischen Autonomiegebiet. Die Region ist ein Zentrum gewalttätiger Proteste von Palästinensern gegen den jüdischen Staat.

Foto: Yaakov Naumi (Flash 90)

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Patrick Callahan

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