Dies erklärt unter anderem, warum nur fünf Prozent der israelischen Bevölkerung in solchen Gegenden leben. Die Bevölkerungsmehrheit lebt im Landeszentrum. Die Wüste ist kein leichtes Spielfeld, und glaubt mir, in die Wüste zu investieren, bereitet Kopfschmerzen und kostet Zeit und Geld. Aber wir sind aus Liebe, Glauben und Zionismus dabei. Dieselbe Erkenntnis hatte schon David Ben Gurion (im Bild). Er lebte im Negev. Das Begrünen der Wüste war Teil seiner Vision. 1967 kam der Sechstagekrieg dazwischen, der Tempelberg in Jerusalem wurde befreit, ebenso Judäa und Samaria. Das biblische Kernland zog die politische, gesellschaftliche und finanzielle Energie der letzten 50 Jahre auf sich, wodurch die Wüste vernachlässigt wurde.
Im letzten Jahr haben wir mit eurer Hilfe zehn Hektar Olivenhaine gepflanzt, und vor über zehn Jahren knapp einen Hektar Weinberg. Zwischendurch haben wir immer wieder Projekte in der Wüste durchgeführt, zum Beispiel das Jonathan-Wüstencamp, das vor 14 Jahren begann und fünf Jahre hintereinander stattfand. In den 90er Jahren waren es das Wüstenzeltlager und die einzigartige Jeeptour zum Sinai Berg Karkom. Jetzt veranstalten wir...
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