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Israelische Armee eliminiert sechs Hamas-Terroristen im Gazastreifen

Unter den Getöteten befinden sich Beteiligte am Massaker vom 7. Oktober 2023. Einer von ihnen war an der Entführung israelischer Geiseln beteiligt.

Die drei von der israelischen Armee im Gazastreifen eliminierten Hamas-Kommandeure Ashraf Mahmoud Yusuf Dahlan (links), Anas Akram Muhammad Humaida (Mitte) und Mahmoud Othman Abdullah Alwan (rechts). Zwei von ihnen waren nach Angaben der IDF am Massaker vom 7. Oktober 2023 beteiligt. Foto: IDF-Sprecher

Die israelische Armee hat bei mehreren gezielten Luftangriffen im Gazastreifen sechs Terroristen der Hamas getötet. Unter ihnen befinden sich drei Kommandeure der Terrororganisation, von denen zwei am Massaker vom 7. Oktober 2023 beteiligt waren. Wie die israelischen Streitkräfte (IDF) am Mittwoch mitteilten, hatten die Terroristen zuletzt an der Vorbereitung weiterer Angriffe auf israelische Soldaten und Zivilisten gearbeitet.

Bei einem Luftangriff am Sonntag im Raum Khan Yunis wurde Anas Akram Muhammad Humaida getötet, ein Kommandeur der Nukhba-Eliteeinheit der Hamas. Nach Angaben der Armee gehörte er zu den Terroristen, die am 7. Oktober 2023 den israelischen Militärstützpunkt Sufa überfielen.

Ebenfalls am Sonntag wurde Ashraf Mahmoud Yusuf Dahlan, ein Kommandeur des Ost-Jabalia-Bataillons der Hamas, bei einem Angriff in Gaza-Stadt getötet. Auch er war nach Angaben der IDF während des Massakers vom 7. Oktober auf israelisches Staatsgebiet eingedrungen.

Am Montag eliminierten die israelischen Streitkräfte in Gaza-Stadt zudem Mahmoud Othman Abdullah Alwan, einen Kommandeur der Nukhba-Einheit im West-Jabalia-Bataillon.

Nach Angaben der Armee waren die drei Terroristen sowohl während des Krieges als auch in jüngster Zeit an der Vorbereitung von Angriffen gegen israelische Soldaten und Zivilisten beteiligt. Darüber hinaus hätten sie versucht, die militärischen Fähigkeiten der Hamas wiederherzustellen. Die IDF bezeichnete diese Aktivitäten als systematische Verletzung der geltenden Waffenruhe.

An Entführung israelischer Geiseln beteiligt

Bereits zuvor hatte die Armee am Mittwoch die Eliminierung von drei weiteren Hamas-Terroristen bekannt gegeben, die bei Luftangriffen am 22. und 23. Oktober getötet worden waren.

Unter ihnen befand sich Ahmed Muhammad Ahmed Baraka, ein Mitglied der Nukhba-Eliteeinheit, das am 7. Oktober 2023 an der Entführung mehrerer israelischer Zivilisten aus dem Kibbuz Nir Oz beteiligt gewesen sein soll.


Zu den Entführten gehörte Alexander Dancyg, der später in der Gefangenschaft der Hamas ums Leben kam. Nach Angaben der israelischen Armee war Baraka während des Krieges außerdem an der Bewachung mehrerer israelischer Geiseln beteiligt, darunter Nimrod Cohen, der im südlichen Gazastreifen festgehalten wurde.

Baraka wurde am vergangenen Donnerstag bei einem israelischen Luftangriff im Süden des Gazastreifens getötet.

Bei weiteren Angriffen am Freitag im nördlichen Gazastreifen wurden Omar Awadallah, ein Zugkommandeur der Nukhba-Einheit, sowie Moataz Mahmoud Mohammed Al-Nimr, ebenfalls Mitglied der Eliteeinheit, eliminiert.

Nach Angaben der IDF waren auch diese beiden Terroristen an Bemühungen beteiligt, die militärischen Strukturen der Hamas wiederaufzubauen und neue Angriffe vorzubereiten.

Die israelische Armee erklärte, bei den Luftangriffen seien Maßnahmen zur Verringerung des Risikos für unbeteiligte Zivilisten getroffen worden. Dazu gehörten der Einsatz präzisionsgelenkter Munition und die Luftüberwachung der Zielgebiete.

Die Streitkräfte des israelischen Südkommandos bleiben nach Angaben der Armee entsprechend den bestehenden Vereinbarungen im Einsatzgebiet stationiert. Die IDF betonte, sie werde weiterhin gegen Bedrohungen für israelische Soldaten und Zivilisten vorgehen.

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Patrick Callahan

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