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IDF testet landesweite Einsatzbereitschaft bei einer überraschenden Übung vor den Feiertagen

Im Rahmen einer unangekündigten Übung wurden Führungsentscheidungen, die Mobilisierung von Reserven sowie aktualisierte Pläne für einen möglichen Krieg an mehreren Fronten getestet.

Israelische Soldaten nehmen an einer militärischen Übung teil. Foto: Michael Giladi/Flash90
Israelische Soldaten nehmen an einer militärischen Übung teil. Foto: Michael Giladi/Flash90

Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben am frühen Sonntagmorgen eine landesweite Überraschungsübung zur Einsatzbereitschaft gestartet, bei der hochrangige Kommandeure und Bereitschaftstruppen die Fähigkeit des Militärs auf die Probe stellten, schnell auf einen plötzlichen Krieg an mehreren Fronten zu reagieren.

Die vom Generalstab durchgeführte Übung mit dem Namen „Breaking Dawn 2.0“ wurde vom Stabschef der IDF, Generalleutnant Eyal Zamir, im Vorfeld der Hohen Feiertage angeordnet. Im Mittelpunkt standen die Entscheidungsfindung in den militärischen Hauptquartieren, die Mobilisierung der Streitkräfte und die Umsetzung aktueller Einsatzpläne in den verschiedenen Kommandos Israels.

Im Rahmen der Übung wurden hochrangige Offiziere aus regionalen Kommandos, Teilstreitkräften und Direktionen einberufen. Auch die Einsatzbereitschaft der Reserve wurde überprüft, während Zamir die Übung vom unterirdischen Kommandozentrum der IDF sowie von Feldstellungen aus überwachte.

Die Armee teilte mit, dass Bürger Israels während der Übung möglicherweise verstärkte Aktivitäten von Sicherheitskräften und Flugzeugen beobachten könnten, betonte jedoch, dass diese Aktivitäten keinen laufenden Sicherheitsvorfall widerspiegeln.

Die Übung ist Teil des Ausbildungsplans der Operationsdirektion und berücksichtigt Erkenntnisse aus den Kämpfen Israels an mehreren Fronten seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023. Personal der IDF-Rechnungsprüfungsbehörde, darunter auch Reservisten, inspiziert Einheiten und Stäbe, um deren Einsatzbereitschaft und die Einhaltung von Verfahren zu bewerten.

Anfang dieser Woche erklärte Zamir, Israels Sicherheitsdoktrin habe sich nach dem 7. Oktober grundlegend geändert. Er sagte, das Militär könne sich nicht mehr darauf verlassen, Bedrohungen einzudämmen, sondern müsse stattdessen handeln, um sie zu beseitigen, bevor sie sich entwickeln.

Zamir argumentierte zudem, dass die IDF zusätzliches Personal und fortschrittliche Fähigkeiten benötige, um ihren wachsenden Aufgaben gerecht zu werden, und betonte dabei die Verpflichtung, Soldaten, Reservisten, verwundete Soldaten und Hinterbliebene zu unterstützen.

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Patrick Callahan

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