Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Montagabend, das herrschende Regime im Iran sei grundlegend geschwächt und werde letzten Endes zusammenbrechen.
Bei einer Abschiedsfeier für den scheidenden Mossad-Chef David Barnea wies Netanjahu darauf hin, dass Teheran bereits einen hohen Preis für seine Konfrontation mit Israel und den Vereinigten Staaten gezahlt habe.
„Die Fundamente dieses Terrorregimes im Iran sind erschüttert“, sagte Netanjahu und fügte hinzu, dass es nicht zu seiner früheren Stärke zurückkehren werde und letzten Endes „fallen“ werde.
Der Ministerpräsident richtete zudem eine direkte Warnung an Israels Feinde und erklärte, wer Angriffe gegen den jüdischen Staat plane, müsse sich darüber im Klaren sein, dass diese Bemühungen scheitern würden – und dass die Konsequenzen schwerwiegend sein würden.
Netanjahus Äußerungen folgen auf ähnliche Kommentare des Stabschefs der israelischen Streitkräfte, Generalleutnant Eyal Zamir, der letzte Woche erklärte, die Zukunft des iranischen Regimes sei nach der jüngsten US-amerikanisch-israelischen Kampagne zunehmend ungewiss. Zamir sagte, die militärische Struktur der Ayatollahs sei schwer beschädigt worden, hochrangige Führer stünden unter Druck, wichtige Kapazitäten seien zerstört und das iranische Atomprogramm um Jahre zurückgeworfen worden.
Israelische Beamte haben die Kampagne als strategischen Wendepunkt dargestellt: nicht nur als Reaktion auf iranische Aggression, sondern als Versuch, die Maschinerie zu zerschlagen, die feindliche Kräfte in der gesamten Region bewaffnet, finanziert und gelenkt hat.
Der Konflikt begann am 28. Februar mit gemeinsamen amerikanischen und israelischen Angriffen auf Ziele des iranischen Regimes. Seit dem 8. April gilt ein vorübergehender Waffenstillstand, während die Verhandlungen weitergehen.
Für Netanjahu war die Botschaft klar: Die iranischen Machthaber haben eine regionale Terrorarchitektur rund um Israel aufgebaut. Nun, so sagt er, bröckelt diese Architektur – und das dahinter stehende Regime könnte die Folgen nicht überleben.




