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Iranische Rakete trifft Beduinendorf – Israel greift Hunderte Ziele im Iran und Libanon an

Eine Frau wird in Galiläa mittelschwer verletzt, Dutzende weitere Menschen leicht. Gleichzeitig bombardiert die israelische Luftwaffe militärische Infrastruktur des iranischen Regimes sowie zahlreiche Hisbollah-Stellungen.

Schäden im Beduinendorf Zarzir in der Unteren Galiläa, nachdem eine iranische Rakete dort eingeschlagen ist, 13. März 2026. Foto: Michael Giladi/Flash90

Während die israelische Luftwaffe ihre Angriffe auf militärische Ziele im Iran und auf Hisbollah-Stellungen im Libanon ausweitet, ist am Donnerstag eine iranische Rakete im Beduinendorf Zarzir in der Unteren Galiläa eingeschlagen. Dabei wurde eine Frau mittelschwer verletzt, Dutzende weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen.

Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurden insgesamt 57 Menschen medizinisch versorgt. Die meisten Verletzungen entstanden durch Glassplitter, nachdem die Druckwelle der Explosion Fenster zerstört hatte. Die israelischen Streitkräfte (IDF) erklärten, der Einschlag werde derzeit untersucht.

Der Angriff ereignete sich während einer weiteren Nacht intensiver israelischer Luftoperationen gegen militärische Ziele im Iran sowie gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon.

Ein Bewohner begutachtet die Schäden in einem Haus im Beduinendorf Zarzir in der Unteren Galiläa, nachdem dort eine iranische Rakete eingeschlagen ist, 13. März 2026. Foto: Michael Giladi/Flash90.

Mehr als 200 Ziele im Iran angegriffen

Die IDF teilte am Freitag mit, dass die israelische Luftwaffe innerhalb von 24 Stunden mehr als 200 militärische Ziele im Iran angegriffen habe. Kampfflugzeuge hätten unter Leitung des Militärgeheimdienstes mehrere Angriffswellen gegen Ziele in den Städten Teheran, Schiras und Ahwas geflogen.

Nach Militärangaben zielten die Angriffe darauf ab, zentrale militärische Fähigkeiten des iranischen Regimes weiter zu schwächen.

In der südlichen Stadt Schiras griffen israelische Flugzeuge eine unterirdische Anlage an, in der ballistische Raketen produziert und gelagert wurden. Laut IDF handelte es sich um Raketen, die für Angriffe auf Israel vorgesehen gewesen seien.

Auch in Teheran wurden mehrere Einrichtungen der iranischen Luftabwehr sowie Produktionsstätten für Waffensysteme und Komponenten ballistischer Raketen bombardiert.

In Ahwas im Westen des Iran griff die israelische Luftwaffe zudem mehrere Hauptquartiere iranischer Sicherheitsorgane an, darunter Kommandozentren der Revolutionsgarden (IRGC) und iranischer Sicherheitskräfte. Nach Angaben des Militärs wurden von dort aus Angriffe gegen Israel und andere Staaten der Region koordiniert.

Kampfflugzeug der israelischen Luftwaffe über Zentralisrael, 13. März 2026. Foto: Nati Shohat/Flash90.

Angriffe auf Hisbollah-Infrastruktur

Parallel dazu griff Israel auch Ziele der Hisbollah im Libanon an. Nachdem die Terrororganisation erneut Geschosse auf Israel abgefeuert hatte, bombardierten israelische Kampfflugzeuge zahlreiche Einrichtungen im südlichen Vorort Dahieh von Beirut, einer Hochburg der Hisbollah.

Nach Angaben der IDF wurden innerhalb kurzer Zeit mehrere Hauptquartiere der Organisation zerstört, darunter Geheimdienstanlagen sowie ein Kommandozentrum der Eliteeinheit Radwan. Mehrere Raketenwerfer, die für Angriffe auf Israel vorbereitet waren, seien ebenfalls zerstört worden.

Insgesamt habe die israelische Luftwaffe rund 70 Hisbollah-Ziele angegriffen, darunter Waffenlager, operative Hauptquartiere und weitere militärische Infrastruktur.

Die israelischen Streitkräfte erklärten, man werde weiterhin gegen die Hisbollah vorgehen, nachdem sie sich entschieden habe, Israel „im Auftrag des iranischen Regimes“ anzugreifen.

„Die IDF werden keinerlei Angriffe auf die Bürger des Staates Israel tolerieren“, hieß es in einer Erklärung des Militärs.

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Patrick Callahan

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