(JNS) Nach fast drei Wochen nahezu vollständiger digitaler Isolation treten nun die ersten detaillierten Belege für Irans Niederschlagung im Januar 2026 zutage. Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem erschütternden Bild staatlich organisierter Massengewalt.
Die Islamische Republik verhängte Anfang Januar das, was Beobachter als „digitalen Eisernen Vorhang“ bezeichneten: Der globale Internetzugang wurde gekappt und große Teile des staatlichen Intranets deaktiviert. Während die Konnektivität nun vorsichtig und nur für ausgewählte Wirtschaftsbereiche sowie staatlich genehmigte Nutzer wiederhergestellt wird, ermöglichten kurze Zugangsfenster, dass Tausende Dateien – Videos, Fotos, Krankenakten und Zeugenaussagen – Beobachter außerhalb Irans erreichten.
Analysten und Menschenrechtsbeobachter zufolge dokumentiert dieses Material eine koordinierte, militärisch anmutende Niederschlagung der Proteste am 8. und 9. Januar. Dazu gehörten der Einsatz schwerer Waffen in zivilen Gebieten, Scharfschützenfeuer, Massenfestnahmen, erzwungenes Verschwindenlassen sowie umfassende Bemühungen, das Ausmaß der Opfer zu verschleiern.
Geplanter Blackout
Unabhängige Monitoring-Organisationen erklären, der landesweite Kommunikationsstillstand sei keine reaktive Maßnahme gewesen, sondern eine vorab geplante Operation, um die Repression der öffentlichen Kontrolle zu entziehen.
Netzverkehrsdaten zeigen, dass Mobilfunkanbieter ab dem 7....
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Das Regime entzieht sich weiterhin selbst die Grundlage, denn wer auf solche Weise, mit roher Gewalt, Lug und Trug vorgeht, der hat jede Legitimität als Regierung eines Landes verloren. Sie hatten zuvor auch schon keine Legitimität, aber jetzt wird ihr Wesen erneut öffentlich und vor aller Welt deutlich sichtbar. Niemand, weder im Iran, noch weltweit, wird diesen Leuten nachtrauern, wenn sie weg sind.
Durch gesetzloses und unislamisches Handeln beschleunigen sie ihren eigene Niedergang und ihre endgültige Ablösung durch andere, die es besser machen werden.