(JNS) Während Proteste den Iran erschüttern, US-Militärkräfte in Stellung gehen und die Berichterstattung in den Medien zunimmt, könnte das Fehlen von Maßnahmen eher auf Vorbereitungen als auf Zurückhaltung hindeuten.
In den letzten Wochen hat sich zunehmend die Ansicht durchgesetzt, dass die Vereinigten Staaten ihre Chance verpasst haben, militärisch gegen den Iran vorzugehen. Dieser Denkweise zufolge ist der richtige Moment vorbei, die Lage hat sich beruhigt und Washington zögert.
Diese Schlussfolgerung ist jedoch voreilig. Sie beruht auf einer bekannten, aber falschen Annahme: dass geopolitische Fenster nur kurz offen sind, dass entschlossene Politiker sofort handeln müssen und dass etwas, das nicht in Echtzeit geschieht – in den Timelines der sozialen Medien oder in den Diskussionsrunden der Nachrichtensender –, überhaupt nicht geschehen wird. Diese Sichtweise verkennt, wie die Entscheidungsfindung in den USA funktioniert, insbesondere wenn es um Krieg geht.
Zahlreiche Überlegungen spielen eine Rolle, wenn es darum geht, ob die Vereinigten Staaten sich für den Einsatz militärischer Gewalt entscheiden, und ebenso wichtig ist die Frage, wann diese Gewalt eingesetzt werden könnte und was dies alles...
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Die Proteste in Iran werden bald neu beginnen und dann werden sich die Kräfteverhältnisse gedreht haben. Die Eliten des Regimes lösen sich auf, spalten sich und bekämpfen sich gegenseitig und die Demonstranten werden dann so gut vernetzt und organisiert sein, dass sie die Institutionen des Regimes übernehmen. Denn die Auslöser der Proteste sind nicht behoben, im Gegenteil, durch die Brutalität des Regimes sind weitere gute Gründe, dieses zu ersetzen, dazu gekommen.
Bald sind alle Feinde Israels rimgsum entweder verschwunden oder zu Verbündeten geworden. Eine neue Ära des Friedens, der Völkerfreundschäft und der Stabilität ist dabei, vor unseren Augen Gestalt anzunehmen.