Der moralische Bankrott ist perfekt. Wir sehen heute den fundamentalen Unterschied zwischen einem Volk, das nach Freiheit dürstet, und einer Gesellschaft, die sich in ihrer Opferrolle eingerichtet hat. Israel hat in beiden Fällen die Tür zur Befreiung aufgestoßen, doch während die Iraner Jerusalem als Hammer gegen ihre Ketten begrüßen, blieb der Gazastreifen in einer tödlichen Umklammerung mit seinen eigenen Schlächtern gefangen.
Zwei Jahre lang standen die Palästinenser im Rampenlicht, aber außer Stillstand und Vorwürfen hatten sie nichts zu bieten. Während die Palästinenser verzweifelt versuchen, ihr gewohntes Leid gegen die Fluten und Stürme des Winters zu verteidigen, schaut die Welt weg. Nicht aus Bosheit, sondern aus Erschöpfung. Das Interesse der Welt ist eine endliche Ressource, und sie fließt dorthin, wo die Geschichte heute wirklich geschrieben wird: in den mutigen Freiheitskampf des iranischen Volkes. Das Schicksal Persiens ist ein weltpolitisches Beben, das den Gazastreifen zum bloßen Hintergrundrauschen degradiert.
Es ist ein Gesetz des Medienmarktes: Aufmerksamkeit ist die härteste Währung der Gegenwart, und derzeit ist der...
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Nächste Mottwoch findet in Zürich wiedermal die silent walk statt und ich freue mich die Gemeinschaft mit der Israelische und Iranische Fahnen zu sehen