Die katholische Kirche tat dies über Jahrhunderte durch die sogenannte Ersatztheologie, die besagt, Gottes Verheißung sei auf die Kirche übergegangen, während das jüdische Volk marginalisiert und verfolgt wurde. Heute wiederholt sich ein ähnliches Muster, diesmal von arabisch-islamischer Seite. Die Palästinenser, allen voran die Hamas, beanspruchen das biblische Israel für sich und verbinden diesen Anspruch mit dem Ziel, den jüdischen Staat zu zerstören. Vielleicht erklärt dies, warum westliches Europa und muslimische Migranten heute gemeinsam gegen Israel protestieren. Beide Seiten verfolgen dasselbe, nämlich den Platz des jüdischen Volkes im Land Israel einzunehmen. Der eine will das auserwählte Volk Israel in der Theologie ersetzen und der andere will das biblische Volk territorial im Land ersetzen. Aber warum ist das so? Beginnt das Streben, Israel zu verdrängen, nicht schon in der Bibel? Finden wir es nicht bei Lot, Ismael und Esau? Das Muster wiederholt sich bis heute. Steckt hinter Europas Haltung bewusste Absicht, oder wirken hier unbewusst alte christliche Mythen im kulturellen Gedächtnis weiter? Wird Israel heute gezielt dämonisiert, damit man es unter beliebigem Vorwand bekämpfen kann? Dazu führte ich ein Gespräch mit Rabbi...
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Wer beansprucht vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs erwählt zu sein – der muß auch LEIDEN können.
Das kann bzw. muß Israel, das konnte Jesus, das können die – die Jesus nachfolgen.
Kann bzw. konnte das die katholische (lateinische) Kirche, kann das der Islam, … ?
Psalm 126 – Der Herr erlöst seine Gefangenen
1 Ein Wallfahrtslied. Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. 2 Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der HERR hat Großes an ihnen getan! 3 Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich. 4 HERR, bringe zurück unsre Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Südland. 5 Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. 6 Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.