UN-Behörden und internationale Medien berichteten, dass seit Oktober 2023 mehr als 240 „Journalisten” in Gaza getötet worden seien. Es liegt auf der Hand, welche Botschaft mit dieser Meldung kolportiert werden soll: „Israel unterbindet Berichterstattung, um seine Verbrechen zu vertuschen.“
Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus.
Tatsächlich wurde seit Beginn des Krieges kein einziger akkreditierter Journalist – also ein von internationalen Presseorganen anerkannter Journalist – in Gaza getötet. Die im Gazastreifen auf palästinensischer Seite agierenden Medien-Mitarbeiter sind allein von der Hamas „akkreditiert“, man müsste eher sagen: installiert. Diese Leute sind nämlich in politischen und/oder militärischen Flügeln der Hamas eingebunden oder von solchen unmittelbar abhängig. So jemand ist nicht das, was man unter einem Reporter versteht. Diese Leute sind bestenfalls Propagandisten, wenn nicht gar schlicht Hamas-Angehörige.
Diese Unterscheidung ist wichtig. Nicht nur für die rechtliche Verantwortlichkeit, sondern auch für die Wahrheit selbst.
AKKREDITIERUNG
Akkreditierung ist nicht nur eine Weste mit „Presse“-Aufdruck und ein Twitter-Account. Um im rechtlichen und ethischen Sinne des Wortes Journalist zu sein, muss man als...
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