Seit Tagen verlagert sich das Zentrum der Kämpfe immer tiefer in die Straßen und Gassen von Gaza-Stadt. Panzer rollen durch zerstörte Viertel, Soldaten durchkämmen Häuserblocks, suchen nach Waffenlagern, Sprengfallen und Tunnelzugängen. Hier hat die Hamas ihr wichtigstes Bollwerk geschaffen – über und unter der Erde.
Armeesprecher Brigadegeneral Effie Defrin machte am Sonntag deutlich, dass es in diesem Krieg keine einfachen Lösungen gebe. „Hamas hat der Welt seine wahre Strategie gezeigt: das eigene Volk auszunutzen und den Krieg bewusst zu verlängern“, erklärte er. „Unsere Kräfte arbeiten Tag und Nacht, um die Geiseln nach Hause zu bringen, die Terrornetzwerke der Hamas zu zerschlagen und eine sicherere Zukunft für die gesamte Region zu schaffen.“
In den vergangenen Tagen habe Hamas ihre Methoden erneut unter Beweis gestellt: Schüsse auf ein UN-Team, der Einsatz gestohlener UN-Fahrzeuge, um Hilfstransporte zu blockieren, sowie der bewaffnete Raub von vier UNICEF-Lkw, beladen mit Babynahrung. „Damit wurden Tausende Kleinkinder ihrer Versorgung beraubt“, so Defrin. „Und gleichzeitig blockiert Hamas weiterhin Zivilisten, die die Kampfgebiete verlassen wollen.“
Israel setzt dem eine großangelegte Evakuierungsaktion entgegen. Mit Flugblättern, SMS, Lautsprecherdurchsagen und Telefonanrufen werden die Bewohner aufgefordert, die Kampfzonen zu verlassen. Nach Angaben der Armee haben bereits mehr als 550.000 Menschen Gaza-Stadt verlassen und sich in Richtung Süden begeben. Dort hat Israel eine humanitäre Zone bei Khan Yunis eingerichtet – mit Feldkrankenhäusern, Wasserleitungen, Entsalzungsanlagen und neuen Versorgungsstationen.
Am Grenzübergang Kerem Schalom stapeln sich Hilfsgüter, die auf Abholung durch die Vereinten Nationen und andere Organisationen warten. „Israel sorgt dafür, dass Zivilisten Zugang zu Nahrung, Unterkunft und Medizin haben“, betonte Defrin. „Jetzt liegt es an den internationalen Organisationen, diese Hilfe tatsächlich zu den Menschen zu bringen.“
Während die 162., 98. und 36. Division direkt in den Hochburgen der Hamas operieren, bleibt eine bittere Tatsache bestehen: Noch immer sind 48 Geiseln in den Händen der Terrororganisation. Defrin sagte dazu: „Ihre Gefangenschaft ist ein offenes Kapitel dieses Krieges. Wir werden es erst schließen, wenn sie wieder bei uns sind. Wir haben keine andere Wahl.“
כוחות צה“ל פועלים בעיר עזה במסגרת מבצע ׳מרכבות גדעון ב׳: נוטרלו מטענים רבים וחוסלו מחבלים שהיו בדרכם לפגוע בכוחות צה“ל
כוחות צה“ל בפיקוד הדרום, בהכוונת אמ“ן ושב“כ, ממשיכים בלחימה נגד ארגוני הטרור ברחבי רצועת עזה.
כוחות אוגדה 98 ממשיכים להעמיק את פעילותם במרחב העיר עזה וביממה… pic.twitter.com/6SopZKfBDx
— צבא ההגנה לישראל (@idfonline) September 21, 2025
Mit dem jüdischen Neujahrsfest im Hintergrund macht Israel klar, dass dieser Krieg für das Land nicht nur eine militärische Operation ist, sondern eine existentielle Notwendigkeit.




