Die nun enthüllten Dokumente lesen sich wie das Drehbuch zu einem geopolitischen Albtraum. Während des Krieges im Gazastreifen schmiedete Teheran Pläne, die Hamas mit einer Waffenflut biblischen Ausmaßes zu überschütten. Unter dem Codenamen „Tufan“, der Sintflut, sollte eine neue, von Allah legitimierte Sturmwelle entstehen, die Israels Städte überschwemmt. Es ist ein erschütternder Beleg dafür, wie eng religiöse Symbolik und militärische Strategie im iranisch-palästinensischen Bündnis verflochten sind. Hinter jedem Gewehr, jeder Mörsergranate, jeder geplanten Eliteeinheit steht nicht nur ein militärisches Kalkül, sondern auch ein mythischer Anspruch, Israel mit einer apokalyptischen Flut hinwegzuspülen. Es erstaunt mich immer wieder, dass der Westen kaum in die geistig-theologischen Hintergründe der islamistischen Feindseligkeit blickt und damit den entscheidenden ideologischen Katalysator im Krieg gegen Israel übersieht.
Neue Beweise aus dem Gazastreifen zeigen, wie tief Iran in den Wiederaufbau der Hamas verstrickt ist. Beutestücke, die die IDF veröffentlicht hat, belegen, dass Teheran Dutzende Millionen Dollar in die Al-Qassam-Brigaden pumpte, um 30 Bataillone aufzurüsten – darunter sechs Eliteeinheiten (Nukhba). Ziel...
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