Der Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Tianjin war kein Nebenschauplatz, sondern ein Signal: China schmiedet offen eine Allianz mit Russlands Putin, Nordkoreas Kim, Irans Mullahs, der Türkei und Pakistan. Und Indien, unser strategischer Partner, sitzt plötzlich mit am Tisch. Das ist keine ferne Symbolpolitik, das ist ein tektonischer Umbruch, der Israel direkt betrifft. Wir täuschen uns, wenn wir meinen, die Bedrohung komme nur aus Gaza. In den letzten Tagen habe ich diesen Gipfel in verschiedenen Telegram-Kanälen verfolgt und verstanden, dass er in Israel und im Westen verpasst wurde, absichtlich oder nicht.
Die Bibel lehrt uns, dass Israel immer zwischen den Großmächten stand, damals zwischen Ägypten, Assyrien und Babylon, heute zwischen Washington, Moskau und Peking. Der Osten ist gegen die neue Weltordnung des Westens, und Israel ist genau dazwischen. Wer das übersieht, läuft blind in die Zukunft.
Während Washington seine Zölle gegenüber Neu-Delhi drastisch anzieht, sucht Indien nach Alternativen und findet sie ausgerechnet in Peking. In Tianjin traf Premierminister Narendra Modi erstmals seit sieben Jahren den chinesischen...
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