all

all

MitgliederIm syrischen Bürgerkrieg streute Israel gute Saat aus

Der Sturz von Baschar al-Assad in Syrien verlief an Israels Nordgrenze ruhig. Weshalb? Kann es sein, dass Israel vor etwa zehn Jahren gute Saat unter den Feinden säte?

Israel
Ein syrisches Mädchen wird im Januar 2017 in einem Krankenhaus in Tzfat behandelt. Foto: Abir Sultan/EPA-EFE

Die Politik Israels im syrischen Bürgerkrieg war hauptsächlich geprägt von Neutralität. Dennoch hat Israel parallel seine strategischen Interessen in der Region gewahrt, dazu gehören der Kampf gegen die Bewaffnung der schiitischen Terrormilliz Hisbollah und die Verhinderung iranischer Präsenz in Syrien. Als die sunnitischen Rebellen und Dschihadisten unter Führung von Mohammed al-Joulani im Handstreich Damaskus eroberten, erinnerte ich mich an die Rebellen im syrischen Bürgerkrieg vor etwa zehn Jahren. Während des Krieges leistete Israel damals humanitäre Hilfe für Flüchtlinge und Verletzte in Syrien, im Rahmen der Operation „Gute Nachbarschaft“. Es war wie in der Geschichte vom Barmherzigen Samaritaner – das ist Feindesliebe par excellence.

In diesem Rahmen wurde medizinische Behandlung für syrische Verletzte in israelischen Krankenhäusern bereitgestellt sowie weitere medizinische und humanitäre Hilfe an der israelisch-syrischen Grenze auf den Golanhöhen. Israel säte in diesen Jahren die ersten Samen in Syrien, und diese sind wahrscheinlich auf fruchtbaren Boden gefallen. Denn während die sunnitischen Rebellen das Assad-Regime und seine Armee bekämpften, blieb die Grenze mit Israel auf den Golanhöhen ruhig....

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden