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UNO-Bericht verschweigt israelische Opfer – empörende Einseitigkeit

Entwurf des UNO-Jahresberichts zu Kindern in Konfliktgebieten ignoriert israelisches Leid und stützt sich auf fragwürdige Zahlen.

Demonstration anlässlich des sechsten Monats der Angriffe der Hamas auf Israel in der Nähe des Hauptquartiers der Vereinten Nationen in New York, New York, USA, am 7. April 2024. Foto: EPA-EFE/KENA BETANCUR

Der im Juni 2025 erwartete Jahresbericht der Vereinten Nationen über Kinder in Konfliktgebieten sorgt bereits im Vorfeld für Aufsehen – und Empörung. Israelische Vertreter kritisieren scharf die unverhohlene Einseitigkeit des Berichts, der zahlreiche Anschuldigungen gegen Israel erhebt, während die Verantwortung von Terrororganisationen wie der Hamas und der Hisbollah weitgehend verschwiegen wird. Besonders schockierend: Die Namen der von Terroristen ermordeten israelischen Kinder Kfir und Ariel Bibas fehlen gänzlich, während eine angeblich „entführte palästinensische Minderjährige“ ausdrücklich erwähnt wird. Der Raketenangriff der Hisbollah, bei dem zwölf Kinder in Majdal Shams getötet wurden, findet im Bericht überhaupt keine Erwähnung.

 

Verdrehte Fakten und unbelegte Vorwürfe

Der Bericht listet Tausende unbestätigte Anschuldigungen gegen Israel auf, während nachweisliche Kriegsverbrechen der Hamas und der Hisbollah nur beiläufig oder gar nicht erwähnt werden. So wird behauptet, die israelische Armee habe 27 palästinensische Kinder als „menschliche Schutzschilde“ benutzt, doch die Hamas-Strategie, ganze Wohnviertel als Schutzschilde zu missbrauchen, wird bestenfalls vage angedeutet – ohne jegliche konkrete Beweise. Zudem bleibt unberücksichtigt, dass die Hamas Raketenabschussrampen gezielt in Wohngebieten und in unmittelbarer Nähe von Schulen und Krankenhäusern stationiert.

Menschen versammeln sich zum Gedenken an die getöteten israelischen Geiseln Shiri Bibas und ihre Kinder Ariel und Kfir auf dem „Platz der Geiseln“ in Tel Aviv am 26. Februar 2025. Foto von Miriam Alster/Flash90.

Besonders perfide ist die Formulierung im Bericht über Kfir und Ariel Bibas: Statt klar zu benennen, dass die beiden Kleinkinder von ihren Entführern brutal ermordet wurden, heißt es lediglich, sie seien „in Gefangenschaft gestorben“. Im Gegensatz dazu wird Israel unmissverständlich beschuldigt, ein palästinensisches Mädchen „entführt“ zu haben. Der Bericht ignoriert völlig, dass die Hamas seit Jahren Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht und Geiseln, darunter auch Kinder, bewusst als politisches Druckmittel einsetzt.

 

Verzerrte Darstellung humanitärer Hilfe

Auch bei der humanitären Lage spielt die UNO mit gezinkten Karten. Der Bericht macht fast ausschließlich Israel für Einschränkungen verantwortlich, während völlig ignoriert wird, dass die Hamas selbst die Hilfslieferungen behindert oder gestohlen hat. Es wird hervorgehoben, dass 2.723 Anträge auf humanitäre Hilfe nicht genehmigt wurden – dass jedoch fast doppelt so viele bewilligt wurden, bleibt unerwähnt.

Bewaffnete und maskierte Palästinenser begleiten am 19. Januar 2025 Lastwagen mit humanitärer Hilfe, die über den israelischen Grenzübergang Kerem Shalom auf der Salah al-Din Road östlich von Khan Yunis im südlichen Gazastreifen nach Gaza einfahren. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90.

Zahlreiche Augenzeugenberichte und Enthüllungen belegen, dass die Hamas gezielt Hilfsgüter abzweigt und für eigene Zwecke nutzt. Ein Beispiel dafür ist die wiederholte Entwendung von Medikamenten und Lebensmitteln, die für die Zivilbevölkerung in Gaza bestimmt waren, durch Hamas-Kräfte.

 

Manipulierte Opferzahlen und verzerrte Statistiken

Die Zahlen zu den Opfern des Konflikts sind ebenfalls zutiefst verzerrt. Der Bericht listet Tausende tote palästinensische Kinder auf, ohne zwischen zivilen Opfern und Kombattanten zu unterscheiden oder die Angaben unabhängig zu überprüfen. Insgesamt werden 8.555 schwere Verstöße gegen Kinderrechte dokumentiert – davon sollen nur 15 israelische Kinder betroffen sein, während die restlichen Fälle Palästinensern zugeordnet werden. Im Jahr 2023 gab es laut Bericht nur einen einzigen „schweren Vorfall“ in Israel, während Tausende palästinensische Fälle ohne Überprüfung als Fakten präsentiert werden.

Ein besonders gravierender Punkt ist die unkritische Übernahme von Opferzahlen, die von der Hamas selbst oder von palästinensischen Organisationen ohne unabhängige Verifizierung gemeldet werden. Experten weisen seit Jahren darauf hin, dass die von palästinensischen Quellen veröffentlichten Zahlen oft überhöht sind und getötete Terroristen bewusst als „Zivilisten“ deklariert werden.

 

Weitere Beispiele für die UNO-Doppelmoral

Neben der Verzerrung der Zahlen und Fakten zeigt der Bericht erneut eine klare Doppelmoral gegenüber Israel. Während Israel für zivile Opfer und Zerstörungen verantwortlich gemacht wird, werden Angriffe der Hisbollah auf israelische Ortschaften kaum thematisiert. So wurde der tödliche Raketenangriff auf einen Spielplatz in Majdal Shams, bei dem zwölf Kinder ums Leben kamen, im Bericht nicht einmal erwähnt.

Ihre Namen blieben unerwähnt. Der Ort, an dem die 12 Kinder aus Majdal Shams im Norden Israels am 27. November 2024 bei einem Raketenangriff der Hisbollah getötet wurden. Foto: Chen Leopold/Flash90.

In einem anderen Beispiel wirft die UNO Israel vor, militärische Operationen in der Nähe von Schulen und Krankenhäusern durchzuführen – ohne zu erwähnen, dass die Hamas gezielt militärische Einrichtungen in genau diesen Gebäuden einrichtet. In den letzten Jahren wurden wiederholt Waffenlager in Moscheen, Schulen und sogar Kliniken entdeckt.

Die methodische Verzerrung in UNO-Berichten zugunsten der Palästinenser ist kein Einzelfall.

Siehe dazu: Terrorist: Alle Krankenhäuser werden von Hamas und Islamischem Dschihad genutzt

Israels klare Antwort: „Wir machen nicht mit!“

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon. Foto: EPA-EFE/STEPHANI SPINDEL.

Israels UNO-Botschafter Danny Danon ließ keinen Zweifel an der Haltung seines Landes: „Wir werden uns nicht an einem Bericht beteiligen, der nichts weiter ist als eine Bühne für haltlose Verleumdungen gegen Israel. Der UNO-Generalsekretär entscheidet sich erneut bewusst, das Leid israelischer Kinder zu ignorieren. Für ihn sind unsere Leben offenbar weniger wert.“

Die anhaltende anti-israelische Haltung der UNO ist nichts Neues, doch dieser Bericht ist ein weiteres Beispiel für die schockierende Voreingenommenheit der Organisation. Während Terrororganisationen kaum Erwähnung finden, wird Israel nahezu für alle Verstöße gegen Kinderrechte verantwortlich gemacht. Eine solche Darstellung trägt nicht zur Lösung des Konflikts bei – sie verschärft die internationale Polarisierung nur noch weiter.

 

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “UNO-Bericht verschweigt israelische Opfer – empörende Einseitigkeit”

  1. Kurt Schneiter sagt:

    Warum ist man da erstaunt!? Diese Organisation ist eine höchste korrupte Organisation mit einem höchst antisemitischen Oberhaupt.

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