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MitgliederSieg im Krieg – Zwischen Entscheidung und Einigung

Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Bedeutung von „Sieg im Krieg“ von einem positiven zu einem negativen Wert gewandelt.

Krieg
Soldaten der Golani-Brigade im Südlibanon. Foto: Ayal Margolin/Flash90

Dieser Artikel erschien in der aktuellen November– Dezember – Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

 

 Nach Ansicht von Forschern liegt einer der Gründe für den Aufstieg des Nationalsozialismus und damit den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in der Demütigung Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg. Daraus entstand die Theorie, dass „Sieg im Krieg“ trügerisch sein kann und vielmehr die Lösung bewaffneter Konflikte nur am Verhandlungstisch zu finden sei. Aus biblischen Geschichten erfahren wir, dass Israel schon damals politische und taktische Fehler im Krieg beging. Im Konflikt mit Aram, das entspricht Syrien, war Israels Nordreich schlicht zu barmherzig. Israel hatte obsiegt, ging aber mit dem Feind unnötigerweise einen Bund ein, denn der uneingeschränkte Sieg lag in Israels Hand. Die Feinde waren mit Blindheit geschlagen, wie jetzt im Libanon, als die Kommunikationsgeräte in den Gesichtern der Terroristen explodierten. Israel muss aus der Erfahrung seiner Vorfahren in der Bibel lernen, und zwar dringend. 

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Sieg im Krieg – Zwischen Entscheidung und Einigung”

  1. Roland Kunz sagt:

    Israel Heute ist gerade deshalb so wertvoll, weil uns nicht „nur“ die Fakten in und um Israel ungefiltert erreichen, sondern weil auch immer wieder der Bezug der aktuellen Zeit zu Israel in biblischer Zeit hergestellt wird. Die Geschichte von Ahab und Ben-Hadad bestätigt eindrücklich die Weisungen Gottes aus 1. Samuel 15 und sind sicher ebenso gültig für die heutige Israelische Regierung. Ein totaler Krieg Israels gegen seine Feinde wurde bis heute aber nicht wegen mangelnden Willens des Königs (MP Netanjahu) verhindert, sondern wegen des ungeheuren inneren (Demonstranten, Opposition) und äusseren (Antisemit Biden, UNO) Drucks auf den König. Bei einem totalen Krieg würden auf Israelischer Seite tatsächlich einseitig die Geiseln den Preis zahlen. Da es aber kein totaler Krieg ist, zahlen die Geiseln UND die IDF-Angehörigen den Preis und dieser ist bereits jetzt um ein Mehrfaches höher. Ganz abgesehen von der ungeheuren finanziellen (Militärausgaben) und wirtschaftlichen (Produktionsausfall) Last, die das gesamte Volk trägt.

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