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Raketenalarm im Zentrum Israels nach israelischem Angriff im Jemen

Nach israelischen Luftangriffen auf Huthi-Stellungen im Jemen feuerte die vom Iran unterstützte Gruppe eine Rakete ab, die noch vor Erreichen des israelischen Luftraums abgefangen wurde. Millionen Israelis mussten erneut Schutzräume aufsuchen.

Jemen Huthi
Huthi-Kämpfer feuern eine Rakete in Richtung Israel ab. Foto: EPA-EFE/HANDOUT

Die israelische Luftwaffe (IAF) führte am Donnerstagabend umfassende Angriffe gegen Stellungen der Huthi-Terroristen im Jemen durch. Zu den Zielen gehörten der internationale Flughafen von Sanaa, die Kraftwerke Hezyaz und Ras Kanatib sowie terroristische Infrastrukturen in den Häfen von Hodeidah, Salif und Ras Kanatib, wie die Israelische Armee (IDF) mitteilte.

Ein Kampfflugzeug der israelischen Luftwaffe vor dem Angriff im Jemen. Foto: IDF.

Die IDF erklärte, dass diese Einrichtungen vom Huthi-Terrorregime genutzt würden, um iranische Waffen in die Region zu schmuggeln und hochrangige iranische Funktionäre einzuschleusen. „Das Terrorregime der Huthis ist ein zentraler Bestandteil der iranischen Terrorachse, und ihre Angriffe destabilisieren die Region und die Welt“, hieß es in der Mitteilung.

Die Angriffe erfolgten während einer Fernsehansprache des Huthi-Führers Abdul-Malik al-Houthi, der erklärte: „Israels Abschreckung hat versagt. Unsere Raketen haben in Israel und den USA große Frustration ausgelöst.“

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich nach den Angriffen aus dem Hauptquartier der israelischen Luftwaffe: „Wir befinden uns in einem modernen Makkabäerkampf und sind entschlossen, diesen terroristischen Arm der iranischen Achse des Bösen zu kappen.“ Verteidigungsminister Israel Katz fügte hinzu: „Niemand wird der langen Reichweite Israels entkommen können.“

Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Katz während des israelischen Angriffs im Jemen. Foto: Koby Gideon/GPO.

Nur wenige Stunden nach den Angriffen kam es am Freitagmorgen zu Raketenalarm in Zentralisrael, unter anderem in den Gebieten Gusch Dan und Schefela. Auch im Großraum Jerusalems wurden Sirenen ausgelöst. Der Alarm wurde ausgelöst, nachdem die IDF den Abschuss einer Rakete aus dem Jemen meldete. Die Rakete wurde erfolgreich abgefangen, bevor sie den israelischen Luftraum erreichen konnte.

Der Vorfall führte zu vorübergehenden Störungen im Flugverkehr. Mehrere El-Al-Flüge mussten über dem Mittelmeer kreisen, bevor sie landen konnten. Der Rettungsdienst Magen David Adom meldete keine direkten Verletzungen, behandelte jedoch 20 Personen wegen leichter Verletzungen und Schocksymptomen.


Die IDF untersucht den Vorfall weiter und betonte, dass Israel weiterhin entschlossen sei, gegen Bedrohungen aus jeder Entfernung vorzugehen. Der Jemen, über 1.600 Kilometer südlich von Israel gelegen, bleibt ein zentraler Schauplatz für Raketen- und Drohnenangriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Gruppe, die Solidarität mit der Hamas im aktuellen Konflikt bekundet hat.

Seit den Terroranschlägen im Süden Israels am 7. Oktober 2023 haben Houthi-Terroristen zur Unterstützung der Hamas über 200 Raketen und 170 Drohnen auf Israel abgefeuert.

 

Mit Berichten von JNS.

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Patrick Callahan

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