Beim Einschlag einer Hisbollah-Rakete auf einem Acker in der Nähe der evakuierten israelischen Grenzstadt Metula sind am Mittwoch zwei Bauern verletzt worden, einer von ihnen schwer. Der andere erlitt leichte Verletzungen.
Beide wurden per Hubschrauber zur Behandlung in das Rambam Medical Center in Haifa gebracht.
Zuvor hatte die vom Iran unterstützte Terrorarmee eine Rakete abgefeuert, die bis in die südlich gelegene Stadt Netanja Sirenen auslöste. Nach Angaben der israelischen Streitkräfte zerbrach die Rakete in der Luft.
Wie die israelische Armee am Mittwochmorgen weiter mitteilte, seien drei Drohnen aus dem Libanon in den westlichen Teil Galiläas eingedrungen, die alle abgefangen worden seien. Die israelische Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Einsatz, um ein Feuer zu löschen, das in der Gegend von Gesher HaZiv ausgebrochen war.
Verletzte wurden nicht gemeldet.
Ein Drohnenangriff am frühen Mittwoch verursachte zudem leichte Schäden an einer Produktionsstätte für Luft- und Raumfahrtkomponenten in Nahariya. Die israelischen Streitkräfte untersuchten, warum bei dem Angriff kein Alarm ausgelöst wurde.
Am Dienstag war in der nordisraelischen Stadt Ma’alot Tarshiha eine Person durch eine Rakete der Hisbollah getötet worden. Israelische Medien identifizierten den Toten als den 24-jährigen Mohammad Naim.
Ebenfalls am Dienstag explodierte eine Hisbollah-Drohne über einer Fußgängerbrücke in Nahariya im Nordwesten Israels. Berichte über Verletzte gab es nicht.
(JNS)




