Mehr Nationen vertrauen Joe Biden als Donald Trump, dass er das Richtige tut, wenn es um die Weltpolitik geht. Und das gilt auch für Israel, wie das Pew Research Center herausfand. Gleichzeitig sind die meisten Israelis mit Bidens Vorgehen im Gazastreifen unzufrieden.
Die Umfrage wurde im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen im November und angesichts mehrerer drängender globaler Konflikte und diplomatischer Situationen durchgeführt, zu denen nicht zuletzt der Krieg zwischen Israel und der iranischen Bedrohung gehört.
Vertrauen in Führungskräfte im Vergleich
Die Umfrage, die in 34 Ländern durchgeführt wurde, zeigt, dass Biden weltweit positiver gesehen wird als Trump. In Israel liegt das Vertrauen in Biden bei 57 % und damit leicht über dem von Trump (54 %). Diese Stimmung spiegelt den allgemeinen globalen Trend wider: Biden erhält in 24 der 34 untersuchten Länder höhere Vertrauenswerte. Allerdings schneidet Trump in drei Ländern besser ab: Türkei (10 % für Trump vs. 8 % für Biden), Ungarn (37 % vs. 24 %) und Tunesien (17 % vs. 10 %).
Im Allgemeinen scheinen die Israelis mit beiden Männern im Oval Office gleichermaßen zufrieden zu sein, wobei allerdings anzumerken ist, dass Bidens Zustimmungsrate unter den Israelis seit letztem Jahr (68 %) drastisch gesunken ist.
Umgang mit dem Krieg zwischen Israel und Hamas
Trotz der leichten Präferenz für Biden gegenüber Trump sind 60 % der Israelis unzufrieden mit Bidens Umgang mit dem Gaza-Krieg. Diese Unzufriedenheit erstreckt sich sowohl auf jüdische Israelis (53 %) als auch auf arabische Israelis (86 %). Diese Meinung wird auch international geteilt: Nur 31 % der Befragten in den untersuchten Ländern sind mit Bidens Umgang mit dem Konflikt einverstanden, während 57 % ihn ablehnen.
Die Ergebnisse in den verschiedenen Bereichen Israels bedürfen jedoch einer näheren Erläuterung.
Jüdische Israelis sind dagegen, weil sie glauben, dass Biden Israel die Hände bindet und die Streitkräfte daran hindert, die Ziele des Krieges zu erreichen: die Niederlage der Hamas und die sichere Rückkehr aller Geiseln.
Die Araber sind dagegen, weil die Regierung Biden insgesamt eine Position vertritt, die als pro-israelisch angesehen wird, auch wenn sie bestimmte Aspekte der israelischen Kriegspläne durchkreuzt.
Wären die Israelis mit Trump im Zusammenhang mit dem aktuellen Konflikt glücklicher? Die Pew-Umfrage ging nicht darauf ein, aber der allgemeine Eindruck ist, dass sie es wären.
Erstens hätte Trump in den letzten Jahren nicht die Zugeständnisse an den Iran gemacht, von denen viele Israelis glauben, dass sie den aktuellen Dschihadistenangriff begünstigt haben, und er hätte auch nicht die Waffenlieferungen an Israel wegen Meinungsverschiedenheiten über die Schlachtpläne für die Grenzstadt Rafah verzögert. Viele sind der Meinung, dass Trump Israel auch mehr Rückhalt gegeben hätte, um entschiedener auf die anhaltenden grenzüberschreitenden Angriffe aus dem Libanon zu reagieren.
All dies sind natürlich nur Vermutungen, aber Trump selbst hat dies in seiner öffentlichen Kritik an Bidens Umgang mit dem Konflikt angedeutet.
Israels Ansichten über die Vereinigten Staaten
Trotz der gemischten Gefühle gegenüber Biden und Trump haben die Israelis insgesamt eine positive Meinung von den Vereinigten Staaten: 77 % äußern sich positiv, allerdings ist dies ein Rückgang gegenüber 87 % im Vorjahr. Nur 22 % der Israelis sehen die USA negativ.





WANN ENDLICH SETZT ISRAEL SEIN VERTAUEN AUF DEN ALLMÄCHTIGEN: 2 Chro 16…9 Denn des Herrn Augen schweifen über die ganze Erde, damit er sich stark erweise für die, deren Herz ihm ungeteilt gehört.