Die antisemitische Botschaft, die kürzlich auf den Big Ben in London projiziert worden ist, hat in Großbritannien verständlicherweise große Empörung hervorgerufen. Es ist ein beschämender Verrat am jüdischen Volk, und das nicht zum ersten Mal in unserem Land.
Pro-palästinensischen Demonstranten gelang es, den ikonischen Uhrenturm mit der Botschaft „From the river to the sea, Palestine will be free“ (Vom Fluss bis zum Meer, Palästina wird frei sein) zu beleuchten – und damit die Zerstörung Israels zu fordern, das erklärte Ziel von Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah.
Dass die Polizei – die schon Straßenprediger wegen Volksverhetzung verhaftet hat, nur weil sie die Bibel zitiert haben – sagt, dass damit keine Straftat begangen worden sei, ist eine absolute Schande.
Eine solche hasserfüllte Parole – zeitlich abgestimmt mit einer Parlamentsdebatte über Gaza – untergräbt alles, wofür wir stehen.
Unser Parlamentsgebäude, zu dem auch der Big Ben gehört, ist buchstäblich auf dem Wort Gottes gebaut, das wir vom hebräischen Volk geerbt haben. Denn auf seinem Boden stehen in lateinischer Sprache die Worte aus Psalm 127: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, arbeiten die Bauleute vergebens.“
Tragischerweise bröckeln jedoch die Fundamente unserer jüdisch-christlichen Zivilisation schnell, während wir kleinlaut das Knie vor der islamischen Agenda beugen.
A call for genocide of Jews is being projected on the Big Ben 🇬🇧@metpoliceuk’s reaction: “there is a rise in Islamophobia” 😳
You can’t make this up… pic.twitter.com/47rZusOuFz
— Dr. Eli David (@DrEliDavid) February 24, 2024
Ein Aufruf zum Völkermord an den Juden wird auf den Big Ben projiziert 🇬🇧@metpoliceuk’s Reaktion: „Es gibt einen Anstieg der Islamophobie“ 😳Das kann man nicht erfinden… pic.twitter.com/47rZusOuFz
– Dr. Eli David (@DrEliDavid) February 24, 2024
Großbritannien hatte das unschätzbare Privileg, vor 76 Jahren durch das international anerkannte Mandat, das uns erteilt wurde, um Israel auf die Staatlichkeit vorzubereiten, so etwas wie eine Hebamme, ein Geburtshelfer für Israels Wiedergeburt zu sein. Dies geschah nur durch den Einfluss mutiger evangelikaler Christen, die sich bei den Politikern dafür einsetzten, die Wiederherstellung des alten jüdischen Heimatlandes zu unterstützen, die in der Bibel von den hebräischen Propheten vorausgesagt wurde.
Doch dann, als die neugeborene Nation kurz vor der Gründung stand, verrieten wir ihre zukünftigen Bewohner, indem wir in rückgratloser Kapitulation vor dem arabischen Widerstand die Einwanderung in das Land beschränkten und so unzählige Juden daran hinderten, dem von den Nazis besetzten Europa zu entkommen. Wir haben Blut an unseren Händen.
Jetzt verraten wir sie in einem dreisten Akt der Nichteinmischung erneut, indem wir zulassen, dass der Judenhass in unserem Parlament, das einst von der ganzen Welt beneidet wurde, zum Ausdruck kommt.
Das jüdische Volk muss in Sicherheit leben. Das war die Hauptmotivation der Gründerväter des Zionismus – Männer wie Theodor Herzl. Aber die Unterstützung bösartiger Gegner des jüdischen Staates untergräbt seine Sicherheit ernsthaft.
Und selbst die von unserer Regierung vorgeschlagene „Zweistaatenlösung“ wird nicht helfen. Das ist die Lehre, die wir in den letzten 16 Jahren aus Gaza gezogen haben. Wider besseres Wissen ließen die israelischen Politiker die Bewohner des Gazastreifens ihre eigenen Angelegenheiten regeln und wählten die Hamas als Anführer. Doch anstatt eine erfolgreiche Enklave aufzubauen, die danach strebt, ein anerkannter Staat zu sein, haben sie danach immer wieder Raketen auf ihre Nachbarn abgefeuert.
Als Nation sind wir auf dem falschen Dampfer. Unsere Rettung kommt nicht von der arabischen Welt, sondern von Israel – und dem Gott Israels – durch den wir aus Gnade die Segnungen seines kostbaren Sohnes, unseres Erlösers Jesus Christus, des jüdischen Messias, geerbt haben.
Unsere Nation zerbricht. Noch während die abscheuliche pro-palästinensische Botschaft auf den Big Ben gestrahlt wurde, war das Unterhaus innerhalb seiner Mauern in ein heftiges Wortgefecht über die Gaza-Frage vertieft – ein deutliches Zeichen dafür, dass wir unseren moralischen Kompass völlig verloren haben.
Der jüdische Abgeordnete Andrew Percy, dessen Wahlkreis in der Nähe unseres Wohnorts liegt, sagte, er fühle sich auf den Straßen Israels jetzt sicherer als in London.
Der ehemalige spanische Ministerpräsident Jose Maria Aznar hatte 2010 in einem Artikel in der Times zur Unterstützung Israels aufgerufen, weil „wenn es untergeht, gehen wir alle unter“. Er argumentierte, dass der jüdische Staat im Kampf zwischen dem militanten Islam und dem Westen an vorderster Front stehe, und schloss: „Israel ist ein grundlegender Teil des Westens, welcher dank seiner jüdisch-christlichen Wurzeln das ist, was er ist. Wenn das jüdische Element dieser Wurzeln gekappt wird und Israel verloren geht, dann sind auch wir verloren. Ob wir es wollen oder nicht, unser Schicksal ist untrennbar miteinander verbunden.“
König David, der die Psalmen schrieb, fragte: „Was kann der Gerechte tun, wenn die Grundfesten zerstört werden?“ (Psalm 11:3) Tatsächlich sind die Fundamente unseres Parlaments in letzter Zeit im wahrsten Sinne des Wortes zerbröckelt. Aber David sagt auch, dass der Herr zuschaut und dass er diejenigen, die Gewalt lieben, mit Leidenschaft hasst. Was er jedoch liebt, ist die Gerechtigkeit, und er verspricht, dass „die Gerechten sein Angesicht sehen werden“.
Kamal Saleem war ein islamistischer Extremist, der von einer liebevollen Familie aufgenommen wurde, nachdem er bei einem Autounfall schwere Verletzungen erlitten hatte. Als er über die Güte dieser christlichen Menschen nachdachte, von denen er glaubte, sie seien böse, wollte er sich wegen „Gotteslästerung“ Allahs umbringen.
Doch eine Stimme hielt ihn davon ab und sagte: „Kamal, warum rufst du nicht den Gott von Abraham, Isaak und Jakob an?“
Also betete er: „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, wenn du wirklich existierst, wirst du zu mir sprechen? Wenn du wirklich existierst, möchte ich dich kennenlernen.“
Eine Macht erfüllte den Raum und eine andere Stimme sagte: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich bin alles, was dazwischen liegt. Ich kannte dich, bevor ich dich im Schoß deiner Mutter formte. Erhebe dich, Kamal. Du bist mein Krieger. Du bist nicht ihr Krieger.“
Kamal stand auf, wurde auf wundersame Weise von seinen Verletzungen geheilt und übergab sein Leben Jesus.
Jeder Einzelne – und unsere Nation als Ganzes – muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht.
Charles Gardner ist Autor folgender Bücher: „Israel the Chosen“, erhältlich bei Amazon; „Peace in Jerusalem“, erhältlich bei olivepresspublisher.com und „A Nation Reborn“, erhältlich bei Christian Publications International.




