Vor ein paar Tagen erhielt ich eine E-Mail von einem christlichen Geistlichen, der gerade in den Ruhestand getreten ist.
Er hat das Buch „Ihr aber wählet das Leben“ gelesen und fand es angebracht, mir zu schreiben, dass das Buch ihn auf der geistlichen Reise begleitet, die er gerade nach seinem Ausscheiden aus dem Beruf durchläuft.
Er schrieb, er habe durch das Buch seinen Glauben abseits der kirchlichen Institutionen neu erfahren. Und er schrieb von einem Vers, der ihn auf seiner Reise begleitet.
Du, Gott, stellst meine Füße auf weiten Raum. Psalmen 31-9
Ich war zu Tränen gerührt. Ich spürte, dass es dem Leser gelang, in die Tiefen seiner eigenen Seele und in die Tiefen der meinen einzudringen. Der Text trug ihn auf den Flügeln des Geistes, um sich selbst besser zu verstehen und zu seinem tiefen Glauben zu finden. Es gelang ihm, sich von den Fesseln der Vorurteile zu befreien, und er entschied sich für eine „ermöglichende Lektüre“. Und durch die neue Lektüre fand er auf andere Weise Zugang zu den Wundern Gottes.
Daraufhin bestellte er das Buch für alle seine erwachsenen Kinder.
Die Tatsache, dass immer mehr Menschen in die Tiefen meines Herzens eindringen und meine Gedanken lesen, fällt mir nicht leicht. Dies ist Teil des „Pakets“, dem ich stillschweigend zugestimmt habe, indem ich schrieb, auch wenn es eine Herausforderung ist. Außerdem ist mir klar, dass das Buch, sobald es in der Welt ist, schon weniger mir gehört. Es gehört jedem, der es zu schätzen weiß. Und damit bin ich einer sehr großen Verantwortung ausgesetzt, in die ich hineinwachsen muss. Das ist nicht selbstverständlich, jedenfalls nicht für mich. Es fühlt sich an, wie eine Geburt.
„Zuerst tut es weh, dann kommt das Baby heraus und alle sind glücklich.
Und plötzlich: ‚Wie toll!‘ Das Baby läuft schon von alleine.“
Ich bin glücklich auf dieser Reise. Ich bin dankbar für die Herausforderungen, und ich habe das Gefühl, dass das Buch eine wunderbare Botschaft hat, wenn auch ein wenig anders, für jeden, der sie braucht.
Ich danke Ihnen sehr, lieber Mann, dass Sie Ihre Gefühle mit mir geteilt haben. Und ich wünsche euch allen, dass ihr den Weg zu den Geheimnissen eurer Herzen fortsetzt und euch mit den Tiefen eurer Seele verbindet, auf dem Weg zu der erhabenen Liebe, die zu Gott führt.






Ich habe das Buch. Es ist wunderbar es zu lesen. Der Spruch aus Psalm 31,9 „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ ist mein Taufspruch.
Steffen.
Ich habe das Buch auch.
Jedes Wort ist wie ein Gespräch zwischen G-TT und mir.
Danke