Kulturchristen demonstrierten gegen Israels gezielte Vergeltungsaktionen. Auf ihren Plakaten las man: „Auge um Auge – das gilt nicht mehr!“ In Kirchen hörte man das antijüdische Klischee, Israels Vergeltungsaktionen unter dem Motto „Auge um Auge“ seien alttestamentlich und daher von Christen nicht vertretbar.
Stimmt: Jedes Blutvergießen ist verwerflich! Doch das Bibelwort aus 2. Mose 21,24: „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ gehört zu den von Gott eingesetzten Bestimmungen zum Schutz des Menschenlebens, denn es betont ausdrücklich, dass, wenn mir ein Zahn herausgeschlagen wurde, ich in meiner Verteidigung dem Gegner auch nur einen Zahn ausschlagen darf und nicht zwei oder gar alle. Gott sagt damit, dass „derselbe Leibesschaden, den einer einem anderen zugefügt hat, auch ihm zugefügt werden soll“ (3.Mose 24,20), das heißt: nicht mehr und nicht weniger.
Gemäß diesem Gotteswort übt Israel Vergeltung, nämlich nur die zu treffen, die Israelis töteten. Das allgemeine palästinensische Volk soll möglichst verschont werden, was nicht ausschließt, dass dabei auch ungewollt Unschuldige zu Schaden kommen.
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Sehr schön bildhaft beschrieben.
ZITAT (der Fehlübersetzung)
… doch das Bibelwort aus 2. Mose 21,24 „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ gehört zu den von Gott … … …
MEIN EINWAND !!!
Diese AUSLEGUNG und ihre christlich heidnische ÜBERSETZUNG ist völliger Unsinn, liebes ISRAEL-HEUTE-TEAM !!!
Bei der besagten TORA-Stelle:
AUGE um AUGE – ZAHN um ZAHN,
worauf die Rache-Rechtfertigung abgeleitet wird, handelt es sich nämlich korrekterweise um eine einfache und logische RECHTSSPRECHUNG in der TORA für gesetzliche ERSATZLEISTUNGEN wie:
Augen-Ersatz für Auge,
Zahn-Ersatz für Zahn,
Hand-Ersatz für Hand,
Fuß-Ersatz für Fuß,
In der heutigen MODERNE bedeutet diese TORA-Stelle z.B.:
… Wenn jemand verprügelt wird und dabei Zähne ausgeschlagen werden, so hat der Schädiger zumindest das Ersatz-Gebiss zu bezahlen.