Israel hat am Sonntag einem von den USA vermittelten Abkommen zur Beilegung des Seestreits zwischen dem jüdischen Staat und dem Libanon zugestimmt.
Zwei große Erdgasfelder befinden sich in der Nähe der Seegrenze zwischen den beiden Ländern. Das Problem ist, dass sich Israel und der Libanon offiziell immer noch im Krieg befinden und keine vereinbarte Grenze haben, weder zu Land noch zu Wasser.
Nach der israelischen Demarkationslinie liegt eines dieser Felder (Karish) vollständig in israelischen Gewässern, während das zweite größere Feld (Qana) zu zwei Dritteln in israelischen und zu einem Drittel in libanesischen Gewässern liegt.
Als Israel mit der Erschließung dieser Gasfelder begann, beschwerte sich der Libanon, woraufhin die Hisbollah (der iranische terroristische Stellvertreter, der den Libanon faktisch kontrolliert) mit Krieg drohte.
Seit Monaten bemüht sich die Regierung Biden um einen Kompromiss und hat nun allen beteiligten Parteien ihren Vorschlag unterbreitet.
Der vorliegende Vorschlag sieht eine neue Seegrenze vor, der beide Seiten zugestimmt haben und die ungefähr in der Mitte der von beiden Seiten geforderten Linien liegt. Diese Linie würde Karish vollständig in israelischen Gewässern belassen, während der größte Teil von Qana in libanesischen Gewässern läge. Israel würde für das Fünftel von Qana, das in seinen Gewässern liegt, finanziell entschädigt werden, sofern der von der Hisbollah kontrollierte Libanon zur Zahlung bereit ist.
Ministerpräsident Yair Lapid erklärte vor seinem Kabinett, dies sei ein gutes Abkommen, das „die israelischen Interessen schützt“ und dazu beiträgt, den Libanon von der iranischen Unterstützung zu lösen.
Oppositionsführer Benjamin Netanjahu war damit ganz und gar nicht einverstanden und warf Lapid vor, dass er „vor den Drohungen der Hisbollah kapituliere“.
„Er überlässt der Hisbollah souveränes Territorium des Staates Israel mit einem riesigen Gasreservoir – das Ihnen, den Bürgern Israels, gehört“, wurde Netanjahu von N12 zitiert. „Er hat es ohne Diskussion in der Knesset und ohne ein Referendum getan.“
Justizminister Gideon Sa’ar räumte im israelischen Rundfunk ein, dass die Lapid-Regierung in der Tat das Protokoll umgangen habe, indem sie die Knesset, die zur Hälfte mit Netanjahu übereinstimmt, nicht einbezogen habe. Er argumentierte jedoch, dass er als Justizminister unter diesen Umständen die Befugnis habe, dies zu genehmigen.
Netanjahu wiederum war damit nicht einverstanden und warnte – vermutlich den Libanon und die USA -, dass Israel, sollte er nach den bevorstehenden Wahlen wieder Ministerpräsident werden, weder an diese Vereinbarung noch an die dadurch entstehende neue Seegrenze gebunden sein werde.
Für weitere Informationen zu diesem Thema siehe: Israels Wahl: Unabhängigkeit oder Beschwichtigung





Bibi wird es schon richten, ich drücke ihm jedenfalls beide Daumen !!! ( Mehr habe ich leider nicht)
Israel darf sich vom Libanon unter gar keinen Umständen ausbeuten lassen. Die Gasfelder gehören Israel. Wenn der Libanon sie haben möchte, muss er sie militärisch erobern. Israel darf sich nicht erpressen lassen und lukrative Einkommensquellen verschenken. Israel darf ebenfalls nicht den Golan und Samaria verschenken. Dazu hat niemand in Israels Politik das Recht. Israel darf aber gerne Nablus, Shechem, Nazareth, den Gazastreifen, usw. von Moslems befreien und für jüdische Siedler und zionistische Christen räumen und diese dort ansiedeln. Die Osloer Verträge sind von den muslimischen Eindringlingen nämlich gar nicht einhalten worden. Somit liegt Vertragsbruch von palästinensischer Seite vor und Israel muss sich an seine Vereinbarungen auch nicht halten. Israel kann die Terroristen getrost vertreiben. Es muss in seinem Gebiet keine Terroristen dulden. Das muss nämlich kein Staat der Welt.