Israel ist sich ziemlich sicher, dass der Iran in Kürze einen Angriff plant. Momentan trifft man alle Vorsichtsmaßnahmen angesichts der verschiedenen Möglichkeiten, wie die Islamische Republik zuschlagen könnte.
Die erhöhte Alarmstufe folgt auf die kürzliche Ermordung eines hochrangigen Kommandeurs des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) in Teheran. Es wird vermutet, dass Israel hinter dem Anschlag steckt.
Siehe: Israels langer Arm erreicht die Revolutionsgarden im Iran
Am Montag erhielten etwa 100 Israelis, die derzeit in der Türkei Urlaub machen oder geschäftlich unterwegs sind, Textnachrichten vom israelischen Verteidigungsministerium, in denen sie aufgefordert wurden, sich unauffällig zu verhalten und so schnell wie möglich nach Hause zurückzukehren.
Konkrete Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass der Iran versuchen könnte, im Ausland befindliche Israelis entweder zu entführen oder zu töten. In den iranischen Staatsmedien wurde ein Beitrag veröffentlicht, in dem fünf führende israelische Hightech- und Cybersicherheitsexperten genannt wurden, die angeblich „gesucht“ werden.
Der iranische Vergeltungsschlag könnte auch von seinen Streitkräften und Stellvertretern in Syrien und im Libanon ausgehen, höchstwahrscheinlich in Form von Boden-Boden-Raketen.
In Vorbereitung darauf verstärkte Israel am Montag seine Raketenabwehr im Norden des Landes, wie der öffentliche israelische Fernsehsender Kan berichtet.




