(Bild: Matthias Rutkowski – Creative Commons)
Im Mittelalter wurden Juden in der christlich-europäischen Kunst als Ungeheuer dargestellt, hässlich und böse. Sie waren gekennzeichnet durch spitze Hüte, krumme Rücken, krumme Nasen und finstere Gesichtsausdrücke. Diese Bilder werden besonders in der Kunst der Passionsgeschichte betont, in der die Juden eine Hauptrolle in der Leidenswoche spielen, die zur Kreuzigung des Messias Jeschua führt, wie sie im Neuen Testament beschrieben wird.
Außer in einer deutschen Kathedrale, in der die Passionsgeschichte die jüdische Welt auf den Kopf stellt, um eine Lektion über staatsbürgerliche Verantwortung und die Trennung oder Harmonie zwischen Kirche und Staat zu erteilen.
Inmitten der juristischen Revolution, die Europa veränderte, rufen die Passionsskulpturen entlang des Frieses des Naumberger Doms in Sachsen-Anhalt, Deutschland, zum Aufstand gegen die schwindende Autorität der Kirche in Politik und bürgerlichem Leben auf, die durch weltliches Recht ersetzt wurde. Dieser kühne und...
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