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Anti-Israel-Aktivisten als Antisemiten entlarvt

Ist die Schändung von Mahnmalen für Holocaust-Opfer ein legitimes Mittel der Kritik an Israel?

Foto: Creative Commons

Die lautstärksten Kritiker Israels betonen gerne, dass sie nicht antisemitisch sind, sie sind nur nicht einverstanden mit der Politik des jüdischen Staates. Sich gegen die Politik eines Landes zu stellen, sei Politik, nicht Rassismus, und daher völlig legitim, betonen sie.

Natürlich ist die Situation angesichts der Geschichte Israels und der Ereignisse, die zur Wiedergeburt des jüdischen Staates führten, nicht so einfach.

Was hingegen einfach ist, ist die Tatsache, dass der heutige Antizionismus eindeutig die Grenze zum Antisemitismus überschritten hat (eine Grenze, die es eigentlich gar nicht geben dürfte, aber das ist ein anderer Artikel).

Um zu demonstrieren, dass man nicht wirklich antizionistisch sein kann, ohne auch antisemitisch zu sein, haben Aktivisten der anti-israelischen Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) am Wochenende in der deutschen Stadt Köln Mahnmale für jüdische Opfer des Holocausts verunstaltet.

Diese kleinen Messingplatten werden Stolpersteine genannt und jede ist mit dem Namen eines örtlichen Juden beschriftet, der von den Nazis verschleppt und vernichtet wurde. Diese Menschen hatten nichts mit dem modernen Staat Israel oder seiner Politik zu tun, weil sie Jahre vor seiner Gründung brutal ermordet wurden. Wie die Nazis, griffen diese BDS-Aktivisten gezielt Juden, oder die Erinnerung an sie an, einfach, weil sie jüdisch waren.

 

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Patrick Callahan

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