Zusammen durch schwere Zeiten

Gerade in schweren Zeiten wie diese ist es wichtig, den Kontakt zu unseren Lesern zu pflegen. Unser Zoom Treffen von gestern erreichte mehr als 500 Menschen.

von Dov Eilon |
Foto: YouTube Screenshot

Israel befindet sich in einer seiner schwersten Krisen seit der Staatsgründung. Plötzlich sieht die Coronakrise, die uns ein ganzes Jahr lang beschäftigt hat, völlig bedeutungslos aus.

Wir haben immer stolz von dem friedlichen Zusammenleben von Juden und Arabern in unserem Land berichtet. Ich hatte das immer als Beweis dafür gegeben, dass ein Frieden zwischen Juden und Arabern möglich ist, dabei nannte ich Städte wie Haifa, Akko, Ramle und Lod, wo Juden und Araber zusammen und nebeneinander leben. Heute bin ich wegen der Ereignisse der letzten Tage verwirrt. Es gab so viele schlimme Bilder aus den von mir erwähnten Städten. In Lod wurden von Arabern Synagogen in Brand gesteckt, in Akko ein Restaurant zerstört und jüdische Gäste eines Hotels angegriffen. In Haifa wurden Autos in Brand gesteckt und in Bat Yam gab es gestern Massenprügeleien zwischen Juden und Arabern (allerdings waren die meisten Beteiligten keine Bewohner der Stadt). Auf unserem Telegram Kanal zeigten wir gestern ein Bild, wo Juden einen Araber verprügelten. Und in Akko wurde ein Jude von Arabern schwer verletzt.

In vielen Städten, wo Araber und Juden zusammenleben, herrschte das Chaos

Und zu dem ganzen Chaos kommen dann noch die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen. Nicht weniger als 1200 Raketen sind bisher auf uns niedergeprasselt. Gestern kam ein kleiner 5-jähriger Junge ums Leben, als Splitter einer Rakete durch das Fenster in den Sicherheitsraum eindrangen. Ich gebe zu, liebe Leser, es fällt mir schwer, diese Situation zu verstehen, in der wir uns jetzt befinden. Um so schwieriger ist es sicher für Sie, noch den Durchblick zu behalten in Bezug auf all das, was hier bei uns passiert. Denn die ausländischen Medien tragen mehr zur Verwirrung bei, als das sie aufklären.

Raketen zerstörten dieses Haus in Ashkelon

Und genau das war der Grund, warum Sie gestern von unserem Chefredakteur Aviel Schneider per Zoom eingeladen wurden, von ihm persönlich Erklärungen zu der Lage in unserem Land zu bekommen.

Wir hatten diese Veranstaltung für alle zugänglich gemacht, da es uns wichtig war, so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Und wissen Sie was? Wir waren überrascht von der großen Zahl der Teilnehmer. Als wir sahen, dass die Zahl bei 300 steckenblieb, mussten wir unser Abo bei Zoom erweitern, um mehr Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. Und so konnten fast 500 Menschen gestern mit dabei sein, weitere 140 Menschen schauten sich einen Live-Stream der Veranstaltung auf unserem YouTube Kanal an. Und wer gestern nicht mit dabei sein konnte, keine Sorge, hier eine Aufzeichnung:


Unsere Gäste waren wirklich sehr interessiert daran, mehr über die Hintergründe zu erfahren, die unser Land in die Lage gebracht haben, in der wir uns jetzt befinden. Und ich gebe zu, dass auch ich noch Einiges dazugelernt habe.

Uns ist es gerade in schweren Zeiten wie diese wichtig, den Kontakt zu unseren Lesern zu haben. Es ist uns wichtig, dass Sie die Berichte über die Ereignisse in Israel aus erster Hand bekommen, von denen, die hier am Ort leben und nicht von irgendeiner Presseagentur im Ausland, wo die Ereignisse meistens in einer verfälschten Reihenfolge veröffentlicht werden, was die Leser mehr verwirrt als informiert.

Ich bin mir sicher, dass wir in der nächsten Zeit noch weitere Treffen mit unseren Lesern veranstalten werden, zu denen Sie dann gerne auch Ihre Bekannten einladen können.

Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, sie zu stellen, sei es hier unten im Kommentarbereich, auf unserer Facebookseite oder auf unserer Kontaktseite.

 

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