Dieser soll in der Nähe des Russischen Viertels (Russian Compound) und der Jerusalemer Stadtverwaltung entstehen. Wie gewöhnlich bei solchen Vorhaben trat die israelische Altertumsbehörde (IAA) in Aktion und führte eine Ausgrabung durch, um etwaige interessante Zeitzeugen vor der möglichen Zerstörung durch die Bauarbeiten zu retten. Die Aktion lohnte sich sehr, denn die Forscher stießen auf faszinierendes Beweismaterial, das vom Schlachtfeld während der Revolte gegen die Römer und deren Durchbruch durch die dritte Stadtmauer, die Jerusalem zur damaligen Zeit umgab, zeugte. Man fand Reste eines Turmes, der seinerzeit aus der Stadtmauer herausragte. Gegenüber der westlichen Fassade des Turms wurden zahlreiche Wurfgeschosse und Schleudersteine entdeckt, die von den römischen Soldaten gegen die Mauer geschossen worden waren.
Der jüdische Historiker Josephus Flavius, ein Augenzeuge dieses Krieges, erwähnt viele Details über diese Mauer. Sie war errichtet worden, um das neue Stadtviertel Beit Zeita zu schützen, das sich außerhalb und nördlich der bisherigen Stadtmauer entwickelt hatte. Agrippa I. begann mit dem Bau der dritten Mauer, stoppte jedoch...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




