Schneider Aviel

MitgliederWer darf wem vergeben?

Der Monat vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosch HaSchana ist eine Zeit der geistlichen Selbstprüfung, in welcher wir auf unsere Taten zurückblicken.

Selichot Gebet an der Klagemauer Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Elul ist ein Monat der Vergebung und Gnade, eine Zeit der Buße und Vorbereitung für die hohen Feiertage. Im Mittelpunkt stehen göttliche Barmherzigkeit und Vergebung. Im Volk ist es mittlerweile eine Art Nationalsport geworden, sich gegenseitig zu vergeben. Die Menschen bitten nicht nur Gott um Vergebung, sondern auch einander. Religiöse Juden tun inbrünstig Buße, daher werden diese Wochen Selichot genannt, was übersetzt die Mehrzahl für das Wort „Vergebung“ ist. In der christlichen Welt sind bereits alle Sünden vergeben, weil Jesus für sie gestorben ist. Das ist die messianische Idee aus der Bibel. Und dennoch sündigen Juden und Christen und bitten um Vergebung. Wie sieht der biblische Text die Vergebung und wer ist überhaupt fähig zu vergeben?

Zum ersten Mal erscheint der hebräische Begriff für Vergebung, als Mose zum zweiten Mal auf den Berg Sinai steigen muss, um von Gott erneut die Bundestafeln entgegenzunehmen. Mose neigt sich zur Erde und spricht: „Wenn ich denn Gunst in...

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