(JNS) Einigkeit ist in Israel so schwer zu erreichen, dass er selbst dann, wenn er existiert, ein Grund für Streit ist. Das Thema der Rettung der Geiseln ist ein Paradebeispiel.
An diesem Punkt sind sich alle einig, dass alle 50 Gefangenen – 20 von ihnen am Leben – gemeinsam freigelassen werden müssen. Mit anderen Worten: keine weiteren Teillösungen, die ein von Hamas bestimmtes, nazimäßiges Auswahlverfahren beinhalten.
Stattdessen fordert die Protestbewegung, dass Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Delegation zurück an den Verhandlungstisch schickt, um über genau den „Witkoff-Plan“ zu reden, der die Rückkehr der Hälfte der Geiseln in einem gestaffelten Waffenstillstand vorsieht.
Der Hintergrund – und der Grund, warum Hamas plötzlich Bereitschaft zeigte, den früheren Entwurf des Nahostgesandten Steve Witkoff zu überdenken – ist die Entscheidung des Kabinetts, eine größere Militäroperation zur Einnahme von Gaza-Stadt, der letzten Hochburg der Terrorgruppe im Gazastreifen, zu starten und den Krieg endlich abzuschließen. Es ist wichtig anzumerken, dass die Protestbewegung ebenfalls ein Ende des Krieges fordert.
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