Mehr als 100.000 Muslime beteten zum Eid al-Adha-Fest auf dem Tempelberg in Jerusalem. Für Aviel Schneider und Dov Eilon ist dies ein Anlass, über die Religionsfreiheit in Israel und das oft verzerrte Bild des jüdischen Staates im Ausland zu sprechen. Ausgehend von den Gebeten auf dem Tempelberg diskutieren sie, wie Muslime und Juden im Alltag Israels zusammenleben – in Krankenhäusern, Apotheken, Schulen, Banken, bei der Polizei und im öffentlichen Leben.
Gleichzeitig geht es um die historischen und religiösen Wurzeln des jüdisch-muslimischen Konflikts. Aviel erklärt die Bedeutung des Opferfestes, die unterschiedlichen Traditionen rund um Isaak und Ismael sowie die bis heute spürbaren Folgen dieser uralten Familiengeschichte. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum viele Menschen im Westen die Realität Israels nur unvollständig wahrnehmen, weshalb der Apartheid-Vorwurf aus ihrer Sicht nicht der Wirklichkeit entspricht und wie kompliziert das Zusammenleben in einem Land ist, das seit biblischen Zeiten von Konflikten geprägt wird.
Hier ist die aktuelle Folge unserer Videopodcast-Serie:
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