Qasr al Yahud
Seit fast 50 Jahren war die Qasr al-Yahud Taufstelle am Jordan-Fluss, nördlich vom Toten Meer und 40 Kilometer östlich von Jerusalem gelegen, eingezäunt und der Zugang nur begrenzt möglich gewesen. Grund dafür waren an die 3000 Minen, die sich dort seit dem Sechstagekrieg befanden. Im März begann die israelische Behörde für Minen des Verteidigungsministeriums zudammen mit der HALO Trust Organisation mit der Entfernung der Minen, um den für das Christentum heiligen Ort, wieder zugänglich zu machen. Jesus soll an dieser Stelle getauft worden sein. Die Taufstelle, die von der UNESCO als Weltkulturerbe erklärt worden ist, ist Heimat von acht Kirchengemeinschaften, die jedes Jahr tausende Touristen anzieht. In wenigen Monaten soll die Arbeit an der Entfernung der Minen beendet werden, sodass der ganze Ort nach fast 50 Jahren wieder zugänglich sein wird. Das heutige Video gibt uns einen Überblick über diesen ganz besonderen Platz.




