MitgliederUnkoschere Geschäfte: Rabbiner wegen Bestechung angeklagt

Was ist schlimmer – „unreine“ Speisen oder der Missbrauch der eigenen Autorität für finanzielle Gewinne?

von Arthur Schwartzman |
Foto: Hadas Parush/Flash90

Nicht alle Juden in Israel stimmen den Gesetzen für reine Lebensmittel oder Kaschrut zu. Einige halten sich an die Gesetze der Halacha, einige nur an biblische Verbote, und einige halten alles für rein. Aber alle werden darin übereinstimmen, dass das, was einen wirklich unrein macht, das ist, was von Herzen kommt.

Kanal 11 enthüllte am Montag belastendes Filmmaterial von Rabbiner Yitzchak Cohen Arazi, einem leitenden Mitarbeiter des Rabbinats, der im Austausch gegen koschere Genehmigungen für Importeure Bestechungsgelder erhält. Seit mehr als 20 Jahren ist Arazi dafür verantwortlich, koschere Zertifikate für importierte Produkte auszustellen. Lahav 433 (das israelische Äquivalent zum FBI) deckte dieses unsaubere Verhalten auf, das Bestechungsgelder in Höhe von Hunderttausenden von Schekel erbrachte.

Inspektoren des Oberrabbinats begutachten eine Sendung frischer Produkte, um festzustellen, ob sie als „Koscher“ zertifiziert werden kann oder nicht.

Die Polizei hatte Zeugenaussagen zu diesem Thema erhalten,...

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