Der israelische UN-Botschafter Danny Danon hat gestern in einem Brief an den UNO-Generalsekretär Antonio Guterres eine Verurteilung der „Hass- und Hetzrede“ von Palästinenserchef Mahmud Abbas gestern in Ramallah gefordert.
In seinem Brief schrieb er unter anderem, dass Abbas in seiner Rede den Staat Israel mit seiner hasserfüllten und rassistischen Sprache beleidigt und ihm des Existenzrecht in Frage gestellt habe.
„Neben vielen weiteren beleidigender Erfindungen wiederholte der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde die Lüge, dass die Errichtung des Staates des jüdischen Volkes in unserer historischen Heimat ein ‘Kolonial-Projekt, das nichts mit dem Judentum zu tun habe’, gewesen sei“, schrieb Danon.
„Abbas beschuldigte auch die europäischen Großmächte, die Juden aus Europa in den Nahen Osten als Teil ihres Plans, ihre zukünftigen wirtschaftlichen Interessen zu fördern. Diese Äußerungen erinnern uns an die rassistischen Worte des grausamsten Regimes des letzten Jahrhunderts.“
„Die hasserfüllten Worte von Palästinenserchef Abbas, die das Existenzrecht eines Mitgliedsstaates der Vereinten Nationen in Frage stellt, sind absolut inakzeptabel und müssen eindeutig verutteilt werden“, schloss Danon seinen Brief.
Ob die Vereinten Nationen der Forderung von Danon nachkommen werden?
Bild: UN-Botschafter Danny Danon (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)




